Germania Flug behält ihr Konzept, heißt jetzt aber Chair Airlines

12.06.2019 - 10:50 0 Kommentare

Der ehemalige schweizerische Germania-Ableger Germania Flug heißt ab sofort Chair Airlines. Die Fluggesellschaft will eine "freche" Alternative sein, abgesehen von optischen Änderungen tut sich aber wenig.

Visualisierung eines Airbus A319 der Chair Airlines - © © Chair Airlines -

Visualisierung eines Airbus A319 der Chair Airlines © Chair Airlines

Same same, but different! Der schweizerische Ableger der insolventen deutschen Fluggesellschaft Germania hat sich umbenannt und firmiert künftig unter dem Namen Chair Airlines. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung hervor. Bis auf optische Anpassungen ändert sich aber kaum etwas für Kunden und Geschäftspartner.

Für die künftigen Passagiere bedeutet das konkret: Es gibt es einen neuen Namen und einen neuen Markenauftritt, ansonsten bleibt aber alles beim Alten. Servicekonzept und Gebührenmodelle werden nämlich nicht angetastet.

Nach Angaben des Unternehmens solle der Name Chair für den Sitzplatz im Flugzeug stehen, den man verkauft. Üblicherweise werden Sitzplätze in einem Flugzeug in der Branche auf Englisch Seat und nicht Chair genannt. Der Name Chair bildet sich der Airline zufolge aber aus ch und air, also aus dem Kürzel für die Schweiz und dem englischen Wort für Luft.

Strategie bleibt unangetastet

Die gesamte strategische Ausrichtung der Airline solle ebenfalls bleiben wie sie ist. Die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und das Subcharter-, ACMI- und Adhoc-Geschäft würden nahtlos weitergeführt, wie Chair Airlines mitteilt.

Die GM-Flugnummern von der Germania Flug sowie der Icao-Code GSW blieben ebenso erhalten wie das Rufzeichen "Eiger", mit dem die Piloten im Funk kommunizieren.

Auch wenn in der Ausrichtung alles beim alten bleibt, im Management gibt es Anpassungen. Anri Fontanive ist neuer Chief Financial Officer und Shpend Ibrahimi neuer Chief Information Officer.

Chair Airlines hat die erste ihrer drei A319 bereits umlackiert. Die beiden anderen Maschinen sollen in den kommenden Tagen ebenfalls die neue Livery erhalten. Die Airline operiert von Zürich aus und beschäftigt 150 Mitarbeiter. Das Unternehmen gehört zu 50,01 Prozent der Schweizer Albex Aviation AG - 49,99 Prozent liegen in den Händen der polnischen Charterfluggesellschaft Enter Air.

© AirTeamImages.com, Christian Galliker Lesen Sie auch: Reiseveranstalter Air Prishtina übernimmt Germania Flug

Von: hr
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