Gerangel um letzten Tempelhof-Flug

26.08.2008 - 15:58 0 Kommentare

Bevor die Betriebserlaubnis des Flughafens Berlin-Tempelhof endet, wollen verschiedene Airlines mit dem letzten Flug vom geschichtsträchtigen Flughafen in die Geschichte eingehen. Dafür könnte am letzten Abend sogar noch mal das Nachtflugverbot gelockert werden.

Es seien für den 30.Oktober bereits mehrere Abschiedsflüge geplant, bevor der Flughafen am Tag darauf geschlossen wird, berichtet der Tagesspiegel in seiner Dienstagsausgabe. Dennoch sei aber ungewiss, wann tatsächlich das letzte Flugzeug in Tempelhof starten werde. Cirrus Airlines hat den Start ihres für 20 Uhr angesetzten Fluges nach Mannheim auf 21:50 Uhr verschoben, um so zehn Minuten vor Beginn des Nachtflugverbots als letzter Linienflug in die Tempelhof-Chronik einzugehen.

Die Betriebserlaubnis für den Flughafen endet zwar erst um 24 Uhr. Doch um Sonderflüge nach Beginn des Nachtflugverbots um 22 Uhr durchführen zu können, bedarf es einer Ausnahmegenehmigung der Luftfahrtbehörde. Im Gespräch für einen Abschiedsflug sind nach Tagesspiegel-Angaben sowohl ein „Rosinenbomber“ des Typs DC-3 sowie eine Ju-52 der Lufthansa. Für einen Start um 23:59 Uhr fehle aber bislang die erforderliche Genehmigung.

Privatpiloten wollen den Abschied vom Flugbetrieb mit einem „Candy Bomber Memorial Flight“ von Celle nach Berlin am 25. Oktober feiern. Darüber hinaus werden diverse Rundflüge angeboten.

Von: airliners.de
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