SITA-Report

Gepäckmanagement weiter verbessert

18.04.2012 - 15:21 0 Kommentare

Der IT-Dienstleister SITA hat den jährlichen Baggage Report veröffentlicht. Demnach werden trotz steigender Passagierzahlen immer weniger Gepäckstücke verspätet zugestellt oder gehen verloren. Eine Gepäckart verursacht aber zunehmend größere Probleme.

Koffer am Flughafen

Koffer am Flughafen
© dpa - Hannibal Hanschke

SITA-Infografik: Fehlgeleitete Gepäckstücke im Jahr 2011

SITA-Infografik: Fehlgeleitete Gepäckstücke im Jahr 2011
© SITA

SITA-Infografik: Verspätete Gepäckstücke im Jahr 2011

SITA-Infografik: Verspätete Gepäckstücke im Jahr 2011
© SITA

Anzahl Passagiere und verloren gegangene Gepäckstücke sowie Kosten pro 1000 Passagiere 2007-2011

Anzahl Passagiere und verloren gegangene Gepäckstücke sowie Kosten pro 1000 Passagiere 2007-2011
© SITA

Die Reise des Gepäcks am Flughafen

Die Reise des Gepäcks am Flughafen
© SITA

Obwohl immer mehr Passagiere weltweit unterwegs sind, kommen immer weniger Gepäckstücke verspätet an oder gehen verloren. Das hat der Flughafen-IT-Provider Sita in seinem jährlichem Gepäckreport ermittelt. Demnach kamen im vergangenen Jahr 99,1 Prozent der im Report erfassten Gepäckstücke rechtzeitig beim Besitzer an - das ist der höchste Wert, der je gemessen wurde. Francesco Violante, CEO von SITA: „Der deutlich verbesserte Gepäckumschlag hat den Airlines große Summen gespart und zugleich den Passagieren einen besseren Service geboten. Während 2011 die Zahl der Flugreisenden auf 2,87 Milliarden gestiegen ist, sank die Anzahl fehlgeleiteter Gepäckstücke auf 25,8 Millionen. Das sind 6,5 Millionen weniger als im Jahr 2010. Damals lag diese bei 32,3 Millionen.

Transfergepäck verursacht das zunehmend größte Problem. Üblicherweise gehen diese Gepäckstücke verloren, wenn Passagiere und ihre Koffer auf dem Weg zu ihrem Reiseziel von einem Flugzeug in ein anderes und dabei häufig auch von einer Gesellschaft zu einer anderen umsteigen. Insgesamt macht Transfergepäck 53 Prozent aller verspäteten Gepäckstücke aus und kostet die Branche rund 1,05 Milliarden Euro jährlich.

Als im letzten Jahr die Gesamtquote der fehlgeleiteten Gepäckstücke fiel, ging auch die Zahl der tatsächlich verlorenen oder gestohlenen Gepäckstücke um 45 Prozent von 1,15 Millionen auf 640.000 zurück. Die große Mehrzahl der fehlgeleiteten Gepäckstücke wird ihren Besitzern in weniger als 48 Stunden zurückgegeben, und 2011 tauchte nur ein kleiner Teil der fehlgeleiteten Gepäckstücke (2,47 Prozent beziehungsweise 640.000 Gepäckstücke) überhaupt nicht wieder auf (gegenüber 3,56 Prozent oder 1,15 Millionen im Jahr 2010).

Von: airliners.de mit SITA, dpa
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