Rundschau

Genau gemessene Lärmgebühren und Airbus im Formationsflug

31.05.2019 - 17:45 0 Kommentare

Am BER sollen die Lärmentgelte nach der tatsächlich gemessenen Lautstärke berechnet werden und Airbus feiert mit einem neuen Formationsflug Geburtstag. Unser Übersicht der täglichen Kurzmitteilungen und der Presseschau.

Ein Flugzeug fliegt über ein Wohnhaus hinweg. - © © dpa - Daniel Reinhardt

Ein Flugzeug fliegt über ein Wohnhaus hinweg. © dpa /Daniel Reinhardt

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Kurzmeldung

Ein neues Entgeltmodell, das bei jedem Start und jeder Landung den Lärm misst, soll am BER leises Fliegen belohnen. "Damit leisten wir Pionierarbeit", sagte Daldrup am Freitag in Berlin. Das neue Verfahren sei eines der ersten seiner Art an einem deutschen Flughafen.

Vom 1. bis 3. Juni treffen sich Vertreter der 290 Mitglieds-Airlines der Iata zu ihrem Jahrestreffen in Seoul. Unter anderem stehen das Grounding der 737 Max, Handelskonflikte sowie der Klimawandel auf dem Programm der über 1000 Teilnehmer.

Mittel- und Langstreckenflugzeuge lassen sich kurzfristig nicht auf Elektro- oder Wasserstoffantrieb umstellen. Darum sollen neue Kraftstoffe den CO2-Ausstoß verringern. Eine Demonstrationsanlage am Flughafen Rotterdam nutzt für synthetisch hergestelltes Kerosin CO2 aus der Luft, wie der deutsche Kooperationspartner Sunfire jetzt mitteilte.

Der GDS-Anbieter Travelport führt zum Juni den Gender-Code "X" für Flugtickets ein. Das berichtet "abouttravel.ch". Die Angabe müsse mit der im Reisepass übereinstimmen und sei für alle Menschen gedacht, die sich nicht nur männlich oder weiblich fühlten.

Flugzeugbauer Boeing will trotz der Probleme der 737 Max den Zeitplan für das neue "New Midsize Aircraft" (NMA) beibehalten. Das Programm solle sein Debüt im Jahr 2025 feiern, sagte Boeing-Chef Dennis Muilenburg bei einer Analystenveranstaltung in New York.

Das schreiben die Anderen

Fliegen ist beliebt wie eh und je – trotz Klimawandel und Flugscham. Über den Spagat der Branche zwischen Turbokapitalismus, Regularien und neuen Forderungen von Klimaschützern berichtet der "Deutschlandfunk".

Die Klimadebatte hat viele Unternehmen zwar erreicht, zu einer Flugscham-Debatte innerhalb der Belegschaften hat dies allerdings noch nicht geführt. Die Alternativen seien schlichtweg zu unattraktiv, schreibt die "Welt".

Das System Luftfahrt operiert am Limit. Das freut die Entschädigungs-Dienstleister und ärgert die Passagiere. Damit sich das Chaos vom letzten Sommer nicht wiederholt, treffen Flughäfen und Airlines seit Monaten Vorkehrungen, schreibt die "WirtschaftsWoche".

Nicht nur an den NRW-Flughäfen Düsseldorf und Köln macht man sich Gedanken über die neuen Möglichkeiten von Flugtaxis als Zubringer. Sogar die Grünen zeigen sich offen, schreibt "RP Online".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: dh, hr, dpa
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