Geld aus Aer-Lingus-Verkauf soll an Ryanair-Aktionäre gehen

24.09.2015 - 14:27 0 Kommentare

Fast 400 Millionen Euro will Ryanair an seine Anteilseigner auszahlen. Das Geld stammt aus dem Verkauf der Aer-Lingus-Anteile an die British-Airways-Mutter IAG.

Leitwerke von Aer Lingus - © © Aer Lingus -

Leitwerke von Aer Lingus © Aer Lingus

Europas größter Billigflieger Ryanair will die Trennung von der irischen Fluglinie Aer Lingus seinen Aktionären zugutekommen lassen. Der Verkaufserlös von 398 Millionen Euro solle den Anteilseignern durch die Ausgabe von B-Aktien zufließen, teilte Ryanair am Donnerstag nach der Hauptversammlung in Dublin mit. Dem Vorhaben müssen die Aktionäre allerdings erst noch in einer weiteren Versammlung zustimmen. Dann sollen die neuen Anteilsscheine bis Dezember ausgegeben werden.

"Wenn wir das abgeschlossen haben, haben wir in diesem Jahr 800 Millionen Euro an die Aktionäre zurückgegeben", sagte Ryanair-Verwaltungsratschef David Bonderman. Mit der Trennung von der knapp 30-prozentigen Beteiligung an Aer Lingus zieht Ryanair den Schlussstrich unter jahrelange Versuche, die frühere Staatsfluglinie aus dem eigenen Heimatland zu übernehmen. Käufer der Anteile ist die British-Airways-Mutter IAG, die auch die Mehrheit an Aer Lingus übernimmt.

© dpa, Thomas Frey Lesen Sie auch: Ryanair erhöht Gewinnprognose um 25 Prozent

Von: dpa-AFX, gk
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Boeing-Maschine der Ryanair. Ryanair stationiert Reserve-Maschinen in Frankfurt

    Ryanair hat mit seinen engen Umläufen besonders viele späte Landefenster kurz vor 23 Uhr am Flughafen Frankfurt. Die Iren landen häufig zu spät, müssen deswegen zum Rapport im Ministerium und einigen sich auf Hilfsmaßnahmen.

    Vom 08.12.2017
  • Ryanair ist Europas größter Billigflieger. Piloten drohen Billigflieger Ryanair mit Streik

    Es könnte ein Novum in der Geschichte des irischen Billigfliegers sein: Erstmals wollen Ryanair-Piloten in mehreren europäischen Ländern in den Streik treten. Der Low-Cost-Carrier reagiert laut eines Berichts erzürnt.

    Vom 07.12.2017
  • Arina Freitag, Airport Stuttgart will mehr Europa-Flüge anbieten

    Nach dem Aus von Air Berlin muss der Flughafen Stuttgart umplanen und hofft schon bald, neue Ziele nach Osteuropa und Italien anbieten zu können. Auch einen anderen Kontinent hat der Airport im Blick.

    Vom 06.12.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus