Verband will Tegel für Geschäftsflieger offenhalten

16.03.2017 - 12:23 0 Kommentare

Die GBAA schaltet sich in die Diskussion um den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel ein. Der Verband des Geschäftsflugverkehrs legt einen Plan vor, wie der Bereich Business Aviation erhalten bleiben könnte.

Der Flughafen Tegel in Berlin - © © airliners.de - Christian Höb

Der Flughafen Tegel in Berlin © airliners.de /Christian Höb

Die German Business Aviation Association (GBAA) schaltet sich in die Diskussion um den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel ein. Der Verband der Bedarfsflieger legt einen Plan vor, wie ein Teil für die Business Aviation erhalten bleiben könnte. Laut des Entwurfs soll der Airport unter anderem für die Allgemeine Luftfahrt, Organ- sowie Krankentransporte und Flugbereitschaft offen bleiben.

Der südwestliche Bereich des Flughafens, in dem heute Wartung und Cargo organisiert sind, soll weiterhin für den Flugbetrieb mit Businessjets geöffnet sein. Der südöstliche Bereich, der heute die Terminals stellt, könnte weiter wie geplant als Technologiepark umfunktioniert werden. In einer Grafik veranschaulicht die GBAA die Pläne:

Die Geschäftsluftfahrt soll nach GBAA-Vorstellungen den südwestichen Teil von Tegel weiternutzen (blaue Markierung), während rechts wie geplant der Technologiepark entsteht (rot). Foto: © GBAA

Mit dem Vorschlag will die GBAA das Problem der Business-Flüge am neuen Hauptstadtflughafen BER lösen. Die rund 600 Maschinen der Sparte behindert, dass am BER kaum Platz für Geschäftreiseflugzeuge eingeplant ist. Der Bereich Business Aviation macht laut Verband 17.000 Flugbewegungen im Jahr aus.

Der Verband sagt, dass die Flugbereitschaft ohnehin bis auf Weiteres in Tegel bleibt. Und das könnte auch bei dem neuen Vorschlag so bleiben, denn sobald eine Bahn offen gehalten wird, könnte laut GBAA auch der militärische Bereich im Norden von Tegel bestehen bleiben. Aktuell läuft ein Volksbegehren, dass der Airport Tegel offenbleiben soll.

© dpa, Sophia Kembowski Hintergrund zur "Tegel-Debatte": Endspurt bei Volksbegehren

Von: cs
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