Fusion von American Airlines und US Airways genehmigt

28.03.2013 - 10:33 0 Kommentare

Ein US-Gericht hat die geplante Fusion von American Airlines und US Airways genehmigt. Die beiden Fluggesellschaften hatten ihre Fusion im Februar verkündet und wollen sie bis zum dritten Quartal durchziehen.

Boeing 757-200 von US Airways (vorn) und American Airlines - © © AirTeamImages.com - Serge Bailleul

Boeing 757-200 von US Airways (vorn) und American Airlines © AirTeamImages.com /Serge Bailleul

Die Mega-Fusion von American Airlines und US Airways zur weltgrößten Fluggesellschaft ist so gut wie perfekt: Ein US-Gericht gab am Mittwoch grünes Licht für den im Februar beschlossenen Zusammenschluss, wie beide Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Das Okay war notwendig, weil die American-Muttergesellschaft AMR insolvent ist. Das geplante Zusammengehen mit der kleineren US Airways stellt den Neustart dar.

Die Genehmigung erlaube es den Unternehmen, ihren Zusammenschluss weiter voranzutreiben, erklärten American Airlines und US Airways. "Wir freuen uns, dass der Richter die Fusion als ein 'ausgezeichnetes Ergebnis' für die Anteilseigner betrachtet." Das Gericht habe die Entscheidung über die Abfindung Hortons aber verschoben. Horton soll umgerechnet 15,5 Millionen Euro bekommen - Gläubiger der insolventen American Airlines hatten dagegen Bedenken angemeldet.

American Airlines und US Airways wollen sich zur weltgrößten Fluggesellschaft vereinigen. Das hatten Mitte Februar die Aufsichtsräte der beiden Unternehmen beschlossen. Der neue Konzern soll unter dem Namen American Airlines firmieren und vom bisherigen US-Airways-Chef Doug Parker geführt werden. American Airlines und US Airways erhoffen sich durch die Fusion Einsparungen von mehr als einer Milliarde Dollar.

Das Gemeinschaftsunternehmen würde sich an den US-Konkurrenten United und Delta vorbeischieben, die selbst Fusionen mit Continental beziehungsweise Northwest hinter sich haben. Die neue Airline würde mit etwa 1.500 Maschinen mehr als 330 Ziele weltweit anfliegen und ihren Luftverkehr dabei über neun Drehkreuze verteilen. Konzernsitz soll den Angaben zufolge der bisherige American-Standort in Dallas-Fort Worth in Texas sein.

Von: AFP, dpa, airliners.de
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Air Berlin will ihre Tochter Niki verkaufen. Kebekus über Niki: Lufthansa-Deal oder Konkurs

    Die Übernahme von LGW und Niki durch Lufthansa hängt aktuell in Brüssel fest. Air-Berlin-Generalbevollmächtigter Kebekus sieht darin eine große Gefahr für den österreichischen Carrier: "Der Konkurs-Antrag liegt schon auf der Fensterbank."

    Vom 08.12.2017
  • Zwei Flugbegleiterinnen der Eurowings stehen vor einer A330 am Flughafen Köln/Bonn. Eurowings hat "viele Air Berliner" eingestellt

    Eurowings hat 500 neue Crew-Mitglieder eingestellt. Die Schulungen der Piloten und Flugbegleiter dauern laut Geschäftsführer Michael Knitter noch bis Ende Februar. Laut eines Unternehmenssprechers seien unter den eingestellten Mitarbeitern "viele ehemalige Air Berliner".

    Vom 07.12.2017
  • Diese Koffer liegen auf einem Förderband am Stuttgarter Flughafen. US-Airlines wollen smarte Koffer einschränken

    Die Aufgabe smarter Koffer wird in den USA ab dem kommenden Jahr zum Problem. American, Alaska und Delta stören sich an integrierten Lithium-Akkus. In manchen Fällen kann das Gepäck aber trotzdem mit.

    Vom 06.12.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus