Interview

Fünf Fragen an Paderborns Flughafenchef Marc Cezanne

22.12.2015 - 14:37 0 Kommentare

Wie lief das Jahr 2015 aus Sicht der deutschen Branche? Das wollte airliners.de im Rahmen der Serie "Fünf Fragen an" wissen. Kurz und knackig antwortet heute der Flughafenchef von Paderborn/Lippstadt.

Marc Cezanne ist Geschäftsführer am Airport Paderborn/Lippstadt. - © © Flughafen Paderborn/Lippstadt -

Marc Cezanne ist Geschäftsführer am Airport Paderborn/Lippstadt. © Flughafen Paderborn/Lippstadt

Anlässlich des Jahreswechsels hat airliners.de an die deutschen Flughafen- und Airline-Chefs ein paar Fragen geschickt. Die Antworten veröffentlichen wir in den nächsten Tagen unter der Rubrik "Fünf Fragen an...". Alle Interviews dieser Reihe finden Sie auf unserer Themenseite.

Was war Ihr persönliches Highlight 2015 aus beruflicher Sicht und warum?
Marc Cezanne: Das Engagement der Reiseveranstalter Tui und Thomas Cook mit einem eigenen Flugprogramm ab Sommer 2016 ist für mich ein Ritterschlag für den Flughafen Paderborn/Lippstadt und die gesamte Region.

Auf welches Ereignis hätten Sie in diesem Jahr gerne verzichtet und warum?
Cezanne: Auf die vielen Krisen, Anschläge und Streiks.

Welche persönliche Bilanz ziehen Sie in diesem Jahr insgesamt für Ihren Airport?
Cezanne: Wir konnten seit vielen Jahren wieder mehr Passagiere an unserem Flughafen begrüßen - und dies trotz des Gegenwindes durch die erwähnten Ereignisse.

Der Paderborn-Lippstadt Airport

Der Flughafen liegt genau zwischen Paderborn und Lippstadt an der Autobahn A44. Die größten Airlines am Platz sind Air Berlin, Lufthansa und Sunexpress. Im Winterflugplan ist München die meistbeflogene Route. Im Sommer wird es mit etlichen Destinationen rund um das Mittelmeer touristischer.

Tower am Flughafen Paderborn/Lippstadt. Foto: © Flughafen Paderborn-Lippstadt,

Welche Herausforderungen sehen Sie für das Jahr 2016? Und wie wollen Sie diese angehen?
Cezanne: Eine große Herausforderung und gleichzeitig eine dankbare Aufgabe ist es für uns, das im Sommer 2016 von den Airlines geplante Wachstum des Sitzplatzangebotes von zehn Prozent in eine entsprechende Steigerung der Passagierzahlen zu überführen. Dabei setzen wir neben der Attraktivität der Destinationen, der Airlines und des Flughafens insbesondere auf die enorme Reisefreudigkeit der 5,5 Millionen Menschen in unserem wohlhabenden Einzugsgebiet.

Was würden Sie sich für die deutsche Luftfahrtbranche wünschen?
Cezanne: Friedliche Zeiten!

Von: airliners.de
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