Drittes Terminal

Fraport wartet auf bessere Zeiten

03.12.2012 - 16:45 0 Kommentare

Fraport hat noch keinen Termin für den Baubeginn des dritten Terminals benannt. Der Frankfurter Flughafenbetreiber will erst abwarten, bis es im Luftverkehr wieder aufwärts geht.

Blick auf das Vorfeld des Flughafens Frankfurt - © © Fraport -

Blick auf das Vorfeld des Flughafens Frankfurt © Fraport

Mit dem Baubeginn für das dritte Terminal will der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport auf bessere Zeiten warten. Fraport mache die Planungen abhängig von den Prognosen, sagte Unternehmenssprecher Mike Schweitzer am Montag. An der geplanten Inbetriebnahme des ersten Terminal-Moduls mit zwei Flugsteigen 2016/17 werde aber festgehalten. Der Bau ist Teil der Flughafenerweiterung und soll rund eine Milliarde Euro kosten.

Derzeit erlebt der Luftverkehr eine Stagnation, der Flughafen senkte seine Prognosen von vier auf zwei bis drei Prozent Zuwachs bei der Passagierzahl, im Winterflugplan sank die Zahl der Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent. «Sobald es wieder nach oben geht, wird gebaut», sagte Holschier.

Das neue Terminal soll auf dem Gelände der ehemaligen US-Airbase im Süden des Flughafens entstehen, die das amerikanische Militär 2005 zurückgab. Fertig sind einige Vorfeld-Positionen, auf denen Maschinen parken, die nicht gleich nach der Landung wieder abfliegen, sondern einige Stunden in Frankfurt bleiben.

Weiter westlich ist die Cargo-City Süd entstanden, wo sich mittlerweile 200 Luftfracht-Unternehmen angesiedelt haben. Im Nordwesten des Flughafens entwickelt Fraport das 100 Hektar große Mönchhofgelände für Unternehmen der Logistikbranche. Dort seien 50 Prozent der Fläche vergeben, sagte ein Sprecher.

Von: dpa
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