Fraport vermarktet Shops an mehreren US-Flughäfen

05.08.2014 - 07:54 0 Kommentare

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat jetzt die US-amerikanische Airmall-Gruppe erworben und übernimmt das Retail-Geschäft in Baltimore, Pittsburgh, Cleveland und Boston.

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG - © © dpa - Arne Dedert

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG © dpa /Arne Dedert

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport vermarktet künftig die Einzelhandelsflächen an den vier US-amerikanischen Flughäfen Baltimore, Pittsburgh, Cleveland und Boston. Der M-Dax-Konzern hat nach eigenen Angaben zum 1. August die US-Holding AMU, die ihrerseits alleinige Eigentümerin der Airmall USA Holdings ist, komplett übernommen.

Die vier Flughäfen werden von rund 70 Millionen Passagieren im Jahr genutzt. Die Einzelhandelsflächen betragen rund 34.000 Quadratmeter mit 270 Shops und Verkaufsständen. Airmall biete ein solides Geschäft, in das sich zu investieren lohne, erklärte Fraport-Finanzchef Matthias Zieschang. Die US-Drehkreuze hätten zudem enormen Nachholbedarf bei ihren Service-Angeboten für die Passagiere.

Der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte erklärte: "Das Retail-Geschäft gilt an unserem Heimatstandort Frankfurt seit jeher als Wachstumsmotor. Diese Erfolgsgeschichte haben wir in den vergangenen Jahren auch an unseren Konzern-Flughäfen in aller Welt konsequent weiterschreiben können. Mit dem Erwerb der Airmall haben wir eine vielversprechende Plattform für die Entwicklung des US-Geschäfts begründet."

Von: dpa, airliners.de
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