Fraport-Konzern zieht nach erstem Halbjahr positive Bilanz

07.08.2013 - 07:26 0 Kommentare

Die Prognosen haben sich bestätigt: Zur Vorstellung der Halbjahresbilanz konnte die Fraport AG gestiegene Umsatzzahlen präsentieren. Auch das operative Ergebnis hat sich verbessert, die Jahresziele wurden bestätigt.

Blick über Terminal A-Plus und Frankfurter Skyline - © © Fraport AG - Stefan Rebscher

Blick über Terminal A-Plus und Frankfurter Skyline © Fraport AG /Stefan Rebscher

Nach einem schwachen ersten Quartal konnte die Fraport AG in der Zeit von April bis Juni 2013 Umsatz und Gewinn erhöhen. So stiegen die Umsätze um 7,6 Prozent auf 662,2 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2012 hatten sie bei 615,7 Millionen Euro gelegen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im gleichen Vergleichszeitraum um 10,5 Prozent von 220,3 Millionen Euro auf 243,5 Millionen Euro.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2013 steigerte der Frankfurter Flughafenbetreiber den Konzernumsatz um 5,1 Prozent auf 1,212 Milliarden Euro. Durch die positive Umsatzentwicklung konnte auch das EBITDA um 4,7 Prozent auf 374,6 Millionen Euro gesteigert werden. Das Konzern-Ergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz gestiegener Abschreibungen - vor allem für die Terminalerweiterung A-Plus - um ein Prozent auf 82,1 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2012 war ein Überschuss von 81,3 Millionen erwirtschaftet worden.

In Frankfurt haben die Erhöhung der Flughafen-Entgelte zum Jahresbeginn um durchschnittlich 2,9 Prozent sowie die Bereiche Einzelhandel und Immobilien zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen. Die Konzessionseinnahmen im Einzelhandel haben sich durch die erfolgreiche Entwicklung des neuen Flugsteigs A-Plus weiter auf 3,56 Euro je Passagier gesteigert. Das entspricht einem Plus von 10,2 Prozent. Das Segment Ground Handling (Bodenverkehrsdienste und Cargo) verzeichnete hingegen aufgrund der Rückgänge bei Bewegungen und Höchststartgewichten ein um 9,9 Millionen Euro niedrigeres operatives Ergebnis von insgesamt 5,5 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr hat der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte die Ziele bestätigt. So soll der Umsatz um bis zu fünf Prozent wachsen. Beim operativen Ergebnis EBITDA peilt der Konzern eine Summe von 870 bis 890 Millionen Euro. 2012 hatte diese bei 850,7 Millionen Euro gelegen.

Das Konzernergebnis hatte im vergangenen Jahr mit 251,6 Millionen Euro auf Vorjahresniveau gelegen. Bedingt durch die Inbetriebnahme des Flugsteigs A-Plus und die damit verbundenen erhöhten Abschreibungen rechnet Schulte für 2013 unverändert mit einem rückläufigen Konzern-Ergebnis.

Im ersten Halbjahr 2013 zählte der Flughafen Frankfurt 27,1 Millionen Reisende und damit ein Prozent beziehungsweise 286.000 weniger Passagiere als im ersten Halbjahr 2012. Zurückgeführt wurde dies zum einen auf die zusammengestrichenen Flugpläne verschiedener Fluggesellschaften und zum anderen auf witterungs- und streikbedingte Flugausfälle. Allein davon sind rund 340.000 Fluggäste betroffen gewesen.

Konzernweit stieg das Fluggastaufkommen im ersten Halbjahr 2013 vor allem aufgrund positiver Entwicklungen an den Standorten Lima und Antalya um 3,2 Prozent auf etwa 45,6 Millionen. Der Cargo-Umschlag verbesserte sich in Frankfurt leicht um 0,9 Prozent auf 1,02 Millionen Tonnen und an den Konzern-Flughäfen um 1,2 Prozent auf 1,15 Millionen Tonnen.

Von: airliners.de mit Fraport AG
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