Fraport vermeldet deutlichen Gewinnsprung im ersten Quartal

08.05.2019 - 09:55 0 Kommentare

Eine weltweit steigende Nachfrage hat der Fraport AG zu guten Zahlen in den ersten drei Monaten des Jahres verholfen. In Frankfurt ist das Passagierwachstum nach Afrika und Südamerika am stärksten.

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG - © © dpa - Arne Dedert

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG © dpa /Arne Dedert

Obwohl die Osterfeiertage in diesem Jahr komplett ins zweite Quartal fielen, hat eine insgesamt gestiegene Nachfrage nach Flugreisen der Fraport AG im ersten Quartal zu einem Gewinnsprung verholfen, wie der Flughafen-Betreiber bei Vorlage seiner Quartalszahlen mitteilte. So konnten die meisten der weltweit über 20 Konzern-Flughäfen mehr Passagiere abfertigen als im Vorjahresquartal.

In den ersten drei Monaten 2019 verdiente Fraport unter dem Strich 30,5 Millionen Euro und damit fast ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 17,9 Prozent auf knapp 804 Millionen Euro.

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"Wir sind solide ins neue Geschäftsjahr gestartet - einmal mehr gestützt vom weiter wachsenden Umsatz- und Ergebnisbeitrag unserer weltweiten Beteiligungsflughäfen", sagte Vorstandschef Stefan Schulte laut Mitteilung. In Frankfurt habe das Unternehmen mit dem Osterreiseverkehr im April die erste Belastungsprobe des Jahres gut gemeistert. Zudem treibe man die Ausbauvorhaben mit Nachdruck voran. Die Ziele für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Konzern.

Frankfurt weiter auf Wachstumskurs

Mit knapp 14,8 Millionen Passagieren im ersten Quartal kann der Frankfurter Flughafen einen Verkehrszuwachs von 2,5 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2018 vorweisen, wie Betreiber Fraport mitteilte. Dabei war der Passagierzuwachs mit circa sieben Prozent von und zu Zielen in Osteuropa, Afrika und Mittel- und Südamerika besonders deutlich. Ebenfalls zugelegt haben die Flugbewegungen in Frankfurt mit zwölf Prozent auf knapp 117.000. Im Cargo-Bereich wurden demnach im Q1 knapp 520.000 Tonnen umgeschlagen, was einem Minus von 1,6 Prozent entspricht.

© airliners.de, Andreas Sebayang Lesen Sie auch: Frankfurter Flughafen wächst langsamer

Von: dpa, dk
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