Fraport einigt sich mit Frachtfirmen außergerichtlich

05.05.2015 - 16:29 0 Kommentare

Einigung zwischen der Fraport und den Frachtfirmen am Frankfurter Flughafen: Der Streit anlässlich einer Nutzungsgebühr wurde außergerichtlich beigelegt, die Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden.

Cargocity Süd am Frankfurter Flughafen. - © © Fraport -

Cargocity Süd am Frankfurter Flughafen. © Fraport

Frankfurts Flughafenbetreiber Fraport hat sich mit den Frachtfirmen, die in der Cargo City Süd und Nord tätig sind, außergerichtlich geeinigt. Das teilte Fraport jetzt mit. Beim dem Streit ging es um das sogenannte kostenbezogene Nutzungsentgelt (KNE).

Fraport hatte diese Gebühr für die Nutzung der Infrastruktur am Airport erhoben. Betroffen gewesen waren alle auf dem Flughafengelände ansässigen Firmen. Die jetzt erfolgte Einigung bilde den Grundstein für eine weitere Zusammenarbeit, heißt es in einer Fraport-Mitteilung. Ziel sei es, gemeinsam die Cargo City am Airport weiter zu stärken und zu entwickeln.

Wie es konkret weitergeht, blieb offen. Über die Inhalte der Einigung hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, sagte ein Fraport-Sprecher auf Nachfrage von airliners.de.

Infrastruktur in der Kritik

Der hessisch-rheinland-pfälzische Speditionsverband hatte auch die Infrastruktur vor allem in der Cargo City Süd angeprangert. In einer Erklärung des Verbandes war damals unter anderem die Rede von stundenlangen Wartezeiten vor den Abfertigungsgebäuden für Luftfracht. Gesetzlich vorgegebene Lenk- und Ruhezeiten würden überschritten, deswegen dürften viele Lastwagen von den Fahrern nicht mehr bewegt werden.

Inzwischen gibt es zumindest in der Cargo City Süd einen neuen Lastwagen-Stellplatz mit 70 Parkplätzen. Er wurde erst kürzlich eröffnet und dient der Überbrückung von Warte- und Ruhezeiten. Der Bau hatte ein Jahr gedauert.

Von: airliners.de
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