Fraport-Chef sieht Wachstumsprognose zu Terminal 3 bestätigt

20.03.2015 - 09:03 0 Kommentare

Fraport-Chef Stefan Schulte ist weiter von der Notwendigkeit eines Terminal 3 am Flughafen Frankfurt überzeugt. Wachstums-Prognosen der hessischen Landeregierung hält er für nicht stichhaltig und nennt dafür Gründe.

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG
© dpa - Arne Dedert

Eine Computergrafik zeigt den Check-In des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt.

Eine Computergrafik zeigt den Check-In des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt.
© dpa - Fraport AG

Eine Computergrafik zeigt die Abflughalle des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt.

Eine Computergrafik zeigt die Abflughalle des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt.
© Fraport

Eine Computergrafik zeigt das zukünftige Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt.

Eine Computergrafik zeigt das zukünftige Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt.
© Fraport

 Eine Computergrafik zeigt den ersten Bauabschnitt des Terminals 3 (dunkle Gebäudeteile) auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.

Eine Computergrafik zeigt den ersten Bauabschnitt des Terminals 3 (dunkle Gebäudeteile) auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.
© Fraport AG

Flughafen-Chef Stefan Schulte hält an seinen Planungen zum Ausbau des Frankfurter Flughafens mit einem dritten Terminal fest. Die Landesregierung habe die Stichhaltigkeit der Gutachten zur Passagierentwicklung bestätigt, sagte der Chef der Betreibergesellschaft Fraport jetzt in Frankfurt.

Die eigenen Berechnungen der Landesregierung, die ein langsameres Wachstum zeigten, seien wegen des gewählten Vergleichszeitraums von 2000 bis 2010 nicht stichhaltig, meinte Schulte. In diesen Zeitraum fielen Ereignisse wie die Terroranschläge in den USA vom 11. September 2001, die sich sehr negativ auf den internationalen Luftverkehr ausgewirkt hatten.

Kein Baurecht für alternative Variante

Der Vorschlag eines alternativen Ausbaus der bestehenden Terminals bringe zunächst einmal eine nur kleine zusätzliche Kapazität von drei Millionen Passagieren, sagte Schulte. Es gebe dafür kein Baurecht und keine Planungen, für die man im günstigsten Fall zwei bis drei Jahre einrechnen müsste. Auch müssten auf den Erweiterungsflächen zuvor zahlreiche andere Gebäude abgerissen werden.

© dpa, Christoph Schmidt Lesen Sie auch: Fraport soll Bedarf für Terminal 3 noch einmal prüfen

Schulte nannte keinen konkreten Termin für den Beginn der Bauarbeiten. Es sei aber dringend notwendig, Entscheidungen zu fällen. Dafür werde Fraport die Gutachten noch einmal überprüfen und dann zeitnah entscheiden. Sollte es schnell zu einem Beschluss kommen, sei schon wegen der internationalen Ausschreibungsfristen ein Baubeginn erst im Spätsommer möglich. Fraport brauche das Terminal 3 spätestens ab 2021, bekräftigte Schulte.

Von: dpa
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