Fraport: Aufsichtsrat beschließt Baubeginn für T3 in Frankfurt

16.05.2013 - 16:40 0 Kommentare

Fraport hat den Baubeginn für ein neues Terminal in Frankfurt beschlossen. Schon in zwei Jahren soll es mit den Bauarbeiten für das T3 losgehen. Ab 2020 benötigt Frankfurt die Kapazitätserweiterung.

Das im Süden auf dem Grund der ehemaligen Airbase geplante Terminal 3 am Flughafen Frankfurt

Das im Süden auf dem Grund der ehemaligen Airbase geplante Terminal 3 am Flughafen Frankfurt
© Fraport

Blick auf das Vorfeld des Flughafens Frankfurt

Blick auf das Vorfeld des Flughafens Frankfurt
© Fraport

Flughafen Frankfurt aus der Vogelperspektive. Im Vordergrund der Flugsteig T1

Flughafen Frankfurt aus der Vogelperspektive. Im Vordergrund der Flugsteig T1
© Fraport AG

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will in zwei Jahren mit dem Bau des dritten Terminals an Deutschlands größtem Luftfahrtdrehkreuz beginnen. „Wir brauchen das Terminal ab etwa 2020“, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Der Aufsichtsrat habe jetzt einstimmig beschlossen, im Jahr 2015 die Bagger anrollen zu lassen. „Wenn die Entwicklung schwächelt, muss man solche Dinge verschieben“, sagte Schulte. „Das Terminal wird dann fertig sein, wenn wir es auch wirklich brauchen.“

Entstehen soll das Terminal im Süden des Flughafens, während Terminal 1 und 2 nördlich der beiden Parallelbahnen stehen. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt bezifferte Schulte auf 1,2 Milliarden Euro. Das Terminal soll dann bereits eine Kapazität für 14 Millionen Passagiere im Jahr bieten und 11.000 m² für Einzelhandelsgeschäfte bereithalten. Ursprünglich sollte das Gebäude schon im Jahr 2016 in Betrieb gehen. Wegen der schwachen Entwicklung in der Luftfahrt hatte Fraport das Projekt aber zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Passagiere in Frankfurt um knapp zwei Prozent auf 57,5 Millionen gestiegen. Im laufenden Jahr rechnet Schulte mit keiner weiteren Steigerung, in den ersten vier Monaten stand sogar ein Minus von mehr als zwei Prozent zu Buche. Auch das Jahr 2014 werde schwach bleiben, sagte der Fraport-Chef. Erst danach rechnet er wieder mit Wachstum.

Von: dpa
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