Frankfurt registriert weniger Passagiere und Fracht im Juli

13.08.2013 - 07:28 0 Kommentare

Die erneuten Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten haben am Frankfurter Flughafen im Juli für weniger Passagiere gesorgt. Besser sah es dagegen bei den ausländischen Fraport-Beteiligungen aus.

Flughafen-Vorfeld Frankfurt mit Blick auf Terminal 1 - © © Fraport - Andreas Meinhardt

Flughafen-Vorfeld Frankfurt mit Blick auf Terminal 1 © Fraport /Andreas Meinhardt

Im Juli haben rund 5,7 Millionen Passagiere den Flughafen Frankfurt genutzt. Dies entspricht einem Rückgang um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie der Betreiber Fraport mitteilte.

Das Unternehmen führt den Einbruch auf die neuerlich veränderte politische Situation in Nordafrika und Nahost zurück. Zu allen anderen außereuropäischen Zielen habe es Zuwächse gegeben. Die Zahl der Starts und Landungen in Frankfurt blieb in der Jahresfrist unverändert.

Dank seiner Auslandsflughäfen kam Fraport konzernweit im Juli auf 11,95 Millionen Fluggäste, ein Zuwachs von 1,2 Prozent. Wachstumstreiber bleibt der Flughafen Lima (Peru) mit einem Plus von 11,7 Prozent. Die türkische Urlaubsdestination Antalya zählte über 3,8 Millionen Fluggäste und damit knapp ein Prozent mehr als im selben Monat des Jahres 2012. Die Flughäfen Varna und Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste verzeichneten gemeinsam gut eine Million Passagiere (plus 1 Prozent).

Frachtgeschäft

Das Aufkommen von Fracht und Luftpost sank im Juli bei den Konzernflughäfen leicht um 1,5 Prozent auf gut 200.000 Tonnen. Mit knapp 179.000 Tonnen (- 0,6 Prozent) entfiel dabei der Löwenanteil auf das heimische Drehkreuz Frankfurt. Im bisherigen Jahresverlauf gibt es bislang noch ein Plus von 0,8 Prozent beim Fracht- und Luftpostaufkommen.

Von: airliners.de mit dpa-AFX, Fraport
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