MH370-Wracksuche auf Meeresboden soll im September beginnen

06.08.2014 - 12:49 0 Kommentare

Bei der Suche nach der vermissten Boeing 777-200 der Malaysia Airlines (Flugnummer MH370) soll jetzt eine niederländische Firma helfen. Unter anderem sollen Echolote und Videokameras zum Einsatz kommen.

Das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 bewegt die Menschen. - © © dpa - EPA/AHMAD YUSNI

Das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 bewegt die Menschen. © dpa /EPA/AHMAD YUSNI

Die Suche nach dem seit sechs Monaten verschollenen Flugzeug von Malaysia Airlines im Indischen Ozean geht in die nächste Phase. Wie Australiens stellvertretender Regierungschef Warren Truss am Mittwoch mitteilte, wird die niederländische Firma Fugro Survey im September damit beginnen, ein 60.000 Quadratmeter großes Gebiet abzusuchen. Truss äußerte sich "vorsichtig optimistisch", dass das Flugzeugwrack oder Teile davon geortet werden könnten. Die malaysische Regierung habe ihre Unterstützung angeboten, und ein an der Suchaktion beteiligtes chinesischen Marineschiff sei bereits jetzt im Einsatz.

Zusammen mit dem hochmodernen Seefahrzeug MV "Fugro Equator" erkundet das Schiff der chinesischen Volksmarine "Zhu Kezhen" das betreffende Gebiet. Nach australischen Angaben sind drei Fünftel des Areals mittlerweile kartografiert. Bei der eigentlichen Suche werden unter anderem Echolote und Videokameras zum Einsatz kommen.

In einem anderen Teil des Indischen Ozeans war der Sucheinsatz eines Tauchroboters Ende Mai ergebnislos beendet worden. Die Suche in dem Gebiet war durch akustische Signale ausgelöst worden, die angeblich von der Blackbox der Unglücksmaschine stammten.

© ATSB, Lesen Sie auch: Flug MH370 flog höchstwahrscheinlich im Autopilot-Modus

Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH370 war am 8. März auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden. Seitdem fehlt von der Maschine jede Spur. Eine umfassende Suche zu Wasser und aus der Luft brachte bisher keinen Erfolg. An Bord der Maschine waren 239 Menschen, zwei Drittel der Passagiere stammten aus China.

Von: AFP
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister. Lufthansa kritisiert Fraport wegen Computerpanne

    Am Frankfurter Flughafen kommt es zu einer folgenschweren Computerpanne: Die Planungssoftware fällt mehrere Stunden aus, der Flugplan muss dezimiert werden. Hauptkundin Lufthansa kritisiert daraufhin erneut Betreiber Fraport.

    Vom 17.05.2018
  • NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). NRW-Minister Wüst bestellt Airlines zum Rapport

    Flugzeuge verspäten sich in Düsseldorf zunehmend in den Abendstunden. NRW-Verkehrsminister Wüst will dazu die Airlines hören. Marktführer Eurowings pocht auf Delays aus Fluglotsenstreiks.

    Vom 18.06.2018
  • Eine Anzeigetafel weist auf gestrichene Flüge hin. Wer zahlt für die Kosten eines Streiks?

    Schiene, Straße, Luft (16) Was kostet ein Streik oder ein Tunnelbruch? Und vor allem: Wen kostet er was? Die Anlastung externer Kosten im Verkehr auf das Konto der Verursacher schreitet voran, meint Verkehrsjournalist Thomas Rietig.

    Vom 27.04.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus