Kein Notruf abgesetzt

Flugzeug in Papua Neuguinea vermisst

11.08.2009 - 16:01 0 Kommentare

Eine zweimotorige Twin Otter der nationalen Airlines PNG ist am Dienstag auf einem Inlandsflug in Papua Neuguinea von den Radarschirmen verschwunden. Die inzwischen eingeleitete Suche gestaltet sich aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse schwierig.

Bombardier DHC-6 im Endanflug - © © AirTeamImages.com -

Bombardier DHC-6 im Endanflug © AirTeamImages.com

Ein zweimotoriges Propellerflugzeug mit 13 Menschen an Bord ist auf einem Flug in Papua Neuguinea verschwunden. Die DHC-6-300 "Twin Otter" (P2-MCB) der nationalen Fluggesellschaft Airlines of PNG sei am Dienstag in Port Moresby, der Hauptstadt des Inselstaates im Pazifik, bei schlechtem Wetter gestartet, teilten die australischen Behörden in Canberra mit. Ziel des für drei Stunden angesetzten Inlandfluges war Kokoda, ein beliebter Urlaubsort.

Der Aviation Herald berichtet, dass die Twin Otter den ersten Landeversuch in Kokoda abgebrochen hatte. Als die Crew jedoch hörte, dass ein nachfolgendes Flugzeug sicher gelandet war, setzte man zu einem zweiten Versuch an.

Bewohner eines Dorfes nördlich von Port Moresby berichteten von einem Absturz. Eine Bestätigung gab es jedoch zunächst nicht. Von dem Flugzeug sei kein Notruf ausgegangen. Ein Unglück werde aber "immer wahrscheinlicher", sagte ein Sprecher der Airline. Wegen schlechten Wetters gestaltete sich die Suche nach der Maschine schwierig.

Über Airlines of PNG

Airlines of PNG kann ihre Wurzeln bis 1987 zurückverfolgen. Damals erwarb John Wild Senior eine Plantage in der Milne Bay-Provinz und schaffte sich ein Flugzeug an, um sie bequem erreichen zu können. Das Flugzeug war der Ursprung der Milne Bay Air, als deren Vorsitzender John Wild agierte. 2001 erfolgte die Umfirmierung in Airlines PNG. Im Juni 2008 ging man an die Börse.

Heute steuert Airlines PNG 120 Flugfelder in Papua Neuguinea und Australien an. Die Flotte besteht aus 7 DHC-8-100 und 5 DHC-6-300, die jährlich rund 225.000 Passagiere befördern.

 

 

Von: dpa, afp, airliners.de
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