Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung Flugrouten für Kassel-Calden festgelegt

14.12.2012 - 10:41 0 Kommentare

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die Flugrouten für Kassel-Calden vorgestellt. Dabei werden Wohngebiete und vor allem Kassel umflogen. Der neue Flughafen soll im April eröffnen.

Piktogramm auf einem Verkehrsschild in Kassel-Calden

Piktogramm auf einem Verkehrsschild in Kassel-Calden
© dpa - Uwe Zucchi

Ein Kleinflugzeug schwebt am Baustellenschild für den geplanten Regionalflughafen Kassel-Calden vorbei

Ein Kleinflugzeug schwebt am Baustellenschild für den geplanten Regionalflughafen Kassel-Calden vorbei
© dpa - Uwe Zucchi

Verkehrslandeplatz Kassel-Calden (hinten) und Neubaugelände für den Regionalflughafen (vorn)

Verkehrslandeplatz Kassel-Calden (hinten) und Neubaugelände für den Regionalflughafen (vorn)
© Kassel-Calden GmbH

Beim An- und Abflug des Flughafens Kassel-Calden sollen Wohngebiete in der Nachbarschaft so weit wie möglich umflogen werden. Dies sei ein wesentliches Element der am Donnerstag endgültig festgelegten Verfahren, teilte das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) am Donnerstag in Langen mit.

"Das BAF sorgt mit den Flugverfahren dafür, dass Sicherheit und Lärmschutz nicht im Widerspruch zur wirtschaftlichen Entwicklung stehen, sondern in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander", sagte BAF-Direktor Nikolaus Herrmann. In der Bundesrepublik Deutschland komme es nicht oft vor, dass ein Flughafen neu gebaut wird. Kassel-Calden habe mit dem Neubau die Voraussetzungen für einen modernen Flugbetrieb geschaffen.

Das BAF habe sich intensiv mit allen Stellungnahmen auseinandergesetzt. Die Flugrouten waren von der Deutschen Flugsicherung geplant worden, die Kasseler Fluglärmkommission und das Umweltbundesamt nahmen dazu Stellung. Die endgültige Festlegung war Sache des Bundesaufsichtsamts. Jetzt liegen die Vorschläge beim Bundesjustizministerium, das die Festlegung lediglich rechtlich prüft.

Der Flughafen soll am 4. April eröffnet werden. In dieser Woche laufen die Bauabnahmen. Der Neubau umfasste unter anderem eine auf 2.500 Meter verlängerte und gedrehte Start- und Landebahn. Die bisherigen Flugrouten können mit dem neuen Betriebskonzept nicht mehr genutzt werden.

Von: dpa, airliners.de

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