Rundschau

Fluglärm vs. Menschenrechte und Geldeintreiber für Air Berlin

20.04.2018 - 19:30 0 Kommentare

Gegen BER-Flugrouten wollen Flughafengegner jetzt vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Das und mehr gibt es heute in unserer Rundschau mit den Kurzmitteilungen und der Presseschau des Tages.

Fluglärm-Gegner. - © © dpa - Soeren Stache

Fluglärm-Gegner. © dpa /Soeren Stache

Kurzmeldungen

Die Bürgerinitiative Kleinmachnow will mit Hilfe des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Flugrouten am BER verhindern. Laut einem Bericht der dpa hat die Initiative eine entsprechende Beschwerde auf den Weg gebracht. Ursprünglich sollte der Ort nicht überflogen werden. Durch einen späteren Beschluss jedoch schon.

Erneut ein größeres Fluggerät auf einer europäischen Mittelstrecke: Lufthansa setzt für die Pfingstferien eine A340-600 auf der Strecke von München nach Palma de Mallorca ein, das berichtet die Fluggesellschaft. Insgesamt kommt das Langstreckenflugzeug auf zwölf Rotationen zum Einsatz.

© Swiss

Daniel Landert wird neuer Chief Operation Officer (COO) bei der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss. Laut Schweizer Medienberichten übernimmt er die neue Position zum 1. Juni und wird auch Teil der Geschäftsleitung. Landert tritt die Nachfolge von Christoph Zoo an.

Der Flughafen Leipzig/Halle hat im ersten Quartal mit fast 300.000 Tonnen einen neuen Frachtrekord aufgestellt. Dies entspricht einem Zuwachs von über zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte der Airport mit. Wachstumsträger am Airport ist insbesondere das Aufkommen von DHL.

In den ersten drei Monaten des Jahres hat der Flughafen Friedrichshafen ein Passagierplus von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Laut Betreibergesellschaft kommt das Wachstum vor allem von den neuen touristischen Zielen sowie der Linienverbindung nach Düsseldorf.

Lesetipps

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann. Foto: © dpa, Paul Zinken

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann bekommt noch bis 2021 sein Gehalt - obwohl seine Aufgabe nicht mehr existieren. Nun meldet das "Manager Magazin": Der Manager bekommt sein Millionen-Salär nicht geschenkt. Wie Gläubiger und Insolvenzverwalter, beschlossen hätten, soll Winkelmann weiter arbeiten und Außenstände von Air Berlin eintreiben.

Über Air Berlin geht es auch in der "Stuttgarter Zeitung": Die Grünen wollen die Rolle der Bundesregierung bei der Insolvenz der Airline aufklären - und vermuten, dass Lufthansa und Politik sich eng abgestimmt haben, berichtet das Blatt. Am 25. April soll der damalige Kanzleramtsminister und heutige Wirtschaftsminister Peter Altmaier dazu vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen.

Der "Tagesspiegel" berichtetet, dass die die Deutsche Bahn erneut schneller als der BER sein wird. Während am neuen Flughafen in Schönefeld die ersten Maschinen 2020 starten sollen, will die Bahn bereits Mitte 2019 mit dem Airport-Express die ersten Züge zum BER schicken.

© airliners.de, David Haße Lesen Sie auch: Air-France-Chef macht nach Streiks Druck im Tarifkonflikt

Von: pra, br, dh, dpa
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