Flughafen Hahn will keine Remote-Tower-Lösung

07.12.2018 - 07:29 0 Kommentare

Nach dem Start der Fernsteuerung des Saarbrücker Flughafens von Leipzig aus hat der Hunsrück-Airport Hahn eine solche Möglichkeit für sich zunächst ausgeschlossen.

Eine Boeing 737 der irischen Airline Ryanair steht am Flughafen Hahn. - © © Flughafen Frankfurt-Hahn - Michael Reuter

Eine Boeing 737 der irischen Airline Ryanair steht am Flughafen Hahn. © Flughafen Frankfurt-Hahn /Michael Reuter

"Wir schauen uns das mit Interesse an", sagte Christoph Goetzmann, Mitglied der Hahn-Geschäftsführung, der dpa.

Sein Flughafen habe aber "Qualitätsverbesserungen und Einsparungen" bei der Flugüberwachung schon 2017 mit dem Wechsel von einer Tochterfirma der Deutschen Flugsicherung zum österreichischen Unternehmen Austro Control erreicht.

Erster Remote-Tower in Saarbrücken

Am Flughafen Saarbrücken werden die Piloten seit vergangenem Dienstag von Leipzig aus gelotst. Saarbrücken ist laut Deutscher Flugsicherung der erste internationale Flughafen in Deutschland, der aus der Ferne überwacht wird.

© DFS, Lesen Sie auch: Remote Tower: Verkehr in Saarbrücken wird jetzt ferngesteuert

Die Fluglotsen in Leipzig kontrollieren den rund 450 Kilometer entfernten Flughafen über Kameras und Infrarot-Sensoren. Die Flugsicherung will mit diesem System Personal effizienter und flexibler einsetzen, die Kosten senken und die Produktivität erhöhen. 2019 soll Erfurt angeschlossen werden, dann Dresden

Von: dpa, br
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