Flughafen-Busfahrer wegen Kokainschmuggel verurteilt

23.03.2016 - 17:08 0 Kommentare

Kokain als Crewgepäck tarnen, um so einer Kontrolle zu entgehen - das war der Plan von ehemaligen Busfahrern am Frankfurter Flughafen. Doch sie wurden mit 13 Kilogramm der Droge erwischt. Jetzt wurden sie verurteilt.

Ein Flugzeug rollt am frühen Morgen am Flughafen in Frankfurt zum Terminal.  - © © dpa - Fredrik von Erichsen

Ein Flugzeug rollt am frühen Morgen am Flughafen in Frankfurt zum Terminal. © dpa /Fredrik von Erichsen

Weil sie ihre Zugangsberechtigung zur Kokaineinfuhr ausgenutzt haben, sind drei ehemalige Busfahrer am Frankfurter Flughafen zu Haftstrafen von jeweils fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt verhängte jetzt zudem gegen einen weiteren Angeklagten vier Jahre und drei Monate Haft wegen Beihilfe - der Mann hatte Informationen zu den beiden Rauschgiftpaketen geliefert, die im Februar und Juni 2015 mit insgesamt knapp 13 Kilogramm Kokain in Frankfurt angekommen waren.

Die Pakete waren als Crew-Gepäck getarnt und deshalb keiner Kontrolle unterzogen worden. Gleichwohl kamen die zwischen 39 und 51 Jahre alten Crew-Busfahrer nicht an die Koffer heran. In einem Fall war er nicht auffindbar und im anderen übernahm ein nicht eingeweihter Kollege den Transport. Kurz danach wurden die Angeklagten festgenommen.

Vor Gericht legten sie umfassende Geständnisse ab und bekamen deshalb von der Strafkammer die im Verhältnis milden Strafen signalisiert. Als Motivation hatten zwei Angeklagte finanzielle Nöte und einer die eigene Kokainabhängigkeit angegeben.

Von: ch, dpa
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