Flugbetrieb in Schönefeld nach Landeunfall unterbrochen

16.04.2019 - 12:44 0 Kommentare

Nach einem Landeunfall eines Jets der Flugbereitschaft ist der Flugverkehr am Flughafen Berlin-Schönefeld am Mittag wieder angelaufen. Etliche Flugzeuge mussten nach dem Zwischenfall am Vormittag umgeleitet werden.

Global 5000 während eines Testflugs in Düsseldorf - © © AirTeamImages.com - TT

Global 5000 während eines Testflugs in Düsseldorf © AirTeamImages.com /TT

Eine Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft hatte nach einer "Funktionsstörung" kurz nach dem Start umkehren müssen. "Die Maschine hatte mit beiden Tragflächen Bodenberührung. Und eine kontrollierte Landung war nicht mehr möglich", sagte ein Sprecher der Luftwaffe. An Bord hätten sich neben den Piloten keine Passagiere befunden, hieß es.

Das Flugzeug war nach den Worten des Luftwaffen-Sprechers in Schönefeld für eine Wartung gewesen. Es war eigentlich auf dem Weg nach Köln, wo es stationiert ist. Warum das Flugzeug kehrtmachen musste, blieb unklar.

Lange Wartezeiten am Flughafen

Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) hatte mitgeteilt, dass der Flugbetrieb am Flughafen Schönefeld kurz nach 9:30 Uhr eingestellt wurde, weil ein Flugzeug die Landebahn blockiere. Maschinen im Anflug werden nach Berlin-Tegel, nach Leipzig und Hamburg umgeleitet. Reisende am Airport mussten sich auf lange Wartezeiten einstellen.

Der Flugbetrieb wurde am Mittag wieder aufgenommen, nachdem das Flugzeug abtransportiert und die Start- und Landebahn auf Schäden sowie gefährliche Gegenstände kontrolliert wurde. Auch die Passagierabfertigung laufe wieder, teilte der Betreiber am Dienstag mit. Verzögerungen seien weiterhin möglich. Passagiere sollten sich vor Ort oder bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

Die Fluggesellschaft Easyjet leitete ihre Landungen nach Berlin-Tegel um. Wie die Folgeflüge organisiert werden, sei noch unklar, sagte eine Sprecherin am Vormittag. Es sei denkbar, die Passagiere nach Tegel zu transportieren oder die Flugzeuge nach der Wiedereröffnung der Bahn nach Schönefeld zurück zu fliegen.

Von: dh, dpa, AFP
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