Flugbegleiter: Neue Handgepäck-Verordnung schafft mehr Sicherheit

Die IATA will mit neuen Regeln beim Handgepäck kleinere Maße als Standard festsetzen. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) hat diese Pläne jetzt ausdrücklich begrüßt und führt dafür mehrere Gründe an.

Mit seinen Koffern geht ein Passagier durch die Abflughalle eines Flughafens. - © © dpa - Boris Roessler

Mit seinen Koffern geht ein Passagier durch die Abflughalle eines Flughafens. © dpa /Boris Roessler

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) findet großen Gefallen an den jüngsten IATA-Vorschlägen zum in Flugzeugkabinen zulässigen Handgepäck . Die Anpassung der maximal zulässigen Abmessungen sei überfällig und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit von Passagieren und Besatzungen, heißt es in einer Ufo-Mitteilung.

Zu großes und häufig auch zu schweres Handgepäck habe in der Vergangenheit zu Sicherheitsproblemen geführt. So sei es bereits zu ernsten Verletzungen von Passagieren und Kabinenbesatzungen gekommen, wenn beim Öffnen der Handgepäckfächer oder bei heftigen Turbulenzen einzelne Gepäckstücke herausgefallen sind, hieß es weiter.

Auch den Verweis auf eine Zeitersparnis durch Mitnahme von Gepäck an Bord will Ufo nicht gelten lassen. Diese werde durch Verzögerungen beim Einsteigen zumindest teilweise wieder zunichte gemacht. Ufo appellierte an die europäischen Fluggesellschaften auf, den Vorschlag der IATA möglichst einheitlich umzusetzen.

© dpa, Tobias Hase Lesen Sie auch: IATA führt neue Vorgaben fürs Handgepäck ein

Die IATA hatte vor wenigen Tagen neue Regeln für das Handgepäck angeregt. Als optimales Maß war eine maximale Größe von 55 mal 35 mal 20 Zentimetern ermittelt worden. Bislang gehen die IATA-Empfehlungen von maximal 56 mal 45 mal 25 Zentimeter aus - das entspricht rund 40 Prozent mehr Volumen.

Von: airliners.de

Datum: 16.06.2015 - 11:07

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