Flugbegleiter und Lufthansa setzen sich zusammen

13.07.2015 - 10:31 0 Kommentare

Nächste Runde im Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo: In dieser Woche sprechen beide Seiten wieder miteinander. Die Flugbegleiter hatten ihre Streiks abgesagt - allerdings nur vorerst.

Das Logo der Lufthansa an einem Airbus A380. - © © dpa - Daniel Reinhardt

Das Logo der Lufthansa an einem Airbus A380. © dpa /Daniel Reinhardt

Nach dem in letzter Minute abgesagten Streik bei der Lufthansa sprechen das Unternehmen und die Flugbegleiter in dieser Woche wieder miteinander. Schon am heutigen Montag soll es um die künftige Unternehmensstrategie, Versorgungsfragen und Arbeitsplatzthemen gehen, erklärte ein Lufthansa-Sprecher. Die Kabinengewerkschaft Ufo will auf der Grundlage der mehrtägigen Gespräche entscheiden, ob die Streikdrohung endgültig vom Tisch ist.

Mit einem verbesserten Angebot zu den Betriebs- und Übergangsrenten hatte Lufthansa Ende Juni die streikbereiten Flugbegleiter wieder an den Verhandlungstisch geholt. Nach der gescheiterten Schlichtung zu diesem Thema hatte Ufo mit einer Streikserie den ganzen Sommer hindurch gedroht. Laut Gewerkschaft sind mit der Lufthansa Termine bis zum 6. August vereinbart, sodass bis dahin zunächst nicht mit Streiks zu rechnen ist.

Der parallele Tarifkonflikt mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) dagegen war eskaliert: Die Gesamtschlichtung war gescheitert, die VC hob ihren Streikverzicht auf. Einen konkreten Termin für ihre dann 13. Streikrunde haben die Piloten noch nicht genannt. Zunächst müssen die Mitglieder informiert werden, außerdem soll die neu gewählte Tarifkommission erstmals zusammentreten und die Lage bewerten.

© dpa, Boris Roessler Lesen Sie auch: Schlichtung zwischen Lufthansa und Piloten scheitert

Von: ch, dpa
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