Flüge der Rostock Airways ab Bremen vor dem Aus

24.02.2014 - 16:37 0 Kommentare

Nur noch bis zum Monatsende will Air Alps Flüge zwischen Bremen und Zürich durchführen. Die Tiroler Fluggesellschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Auftraggeber Rostock Airways.

Dornier 328 der Air Alps - © © Air Alps -

Dornier 328 der Air Alps © Air Alps

Der Flughafen Bremen könnte die unlängst wiedereröffnete Verbindung nach Zürich erneut verlieren. So kündigte das durchführende Unternehmen Air Alps an, die Route nur noch bis Ende Februar zu bedienen und danach einzustellen. Hintergrund seien ausstehende Zahlungen des Auftraggebers Rostock Airways, heißt es in einem Schreiben, das airliners.de in Auszügen vorliegt.

"Air Alps hat als durchführendes Flugunternehmen den Liniendienst Anfang Februar vereinbarungsgemäß begonnen. Nachdem Rostock Airways verbindliche Zusagen nicht eingehalten und den vereinbarten Aufgaben nicht nachgekommen ist, sieht sich Air Alps nun leider gezwungen, die Linienverbindung zwischen Bremen und Zürich mit 28. Februar 2014 wieder einzustellen."

Die zur Welcome-Air-Gruppe gehörende Air Alps fliegt derzeit nur mit einer vorläufigen Betriebslizenz (AOC), die eigentlich Ende Januar endete. Nachdem Investoren aus dem Umfeld der „virtuellen“ Rostock Airways erklärt hatten, die Air Alps samt AOC kaufen zu wollen, wurde die Lizenz einmalig verlängert. Doch da das Geschäft noch immer nicht zustande kam, wird die freiwillige Liquidation der Air Alps fortgesetzt und der Flugbetrieb zum Monatsende eingestellt, berichtet die "Tiroler Tageszeitung".

Der Anbieter Rostock Airways war mit der Strecke Bremen – Zürich in die Fußstapfen der insolventen OLT Express Germany getreten. Zusätzlich wurden kürzlich Pläne für einen Regionalflugbetrieb ab der namensgebenden Hansestadt wieder aus der Schublade geholt, nachdem die dortige Landesregierung erklärt hatte, den Zuschuss zum Flughafen Rostock-Laage verdoppeln zu wollen.

Von: airliners.de
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