Feuer beeinträchtigt Flüge ab Düsseldorf

25.09.2012 - 16:37 0 Kommentare

Ein Großbrand in einem Krefelder Düngemittelwerk hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Nach Norden startende Jets vom Düsseldorfer Flughafen bekommen von der Flugsicherung andere Flugrouten.

Ein Großbrand in einem Krefelder Düngemittel-Lager hat den Betrieb am Düsseldorfer Flughafen am Dienstag leicht beeinträchtigt. Startende Maschinen mit Kurs auf Skandinavien und Norddeutschland wurden nach dem Start länger geradeaus geführt und mussten dann in etwa zweieinhalb Kilometern Höhe direkt über Krefeld fliegen, sagte der Sprecher der Deutschen Flugsicherung in Nordrhein-Westfalen, Michael Fuhrmann, der Nachrichtenagentur dapd. Davon sei etwa jede vierte startende Maschine betroffen. Normalerweise flögen die Maschinen östlich am Stadtzentrum vorbei.

Starts und Landungen mussten aber nicht verschoben oder abgesagt werden, sagte Fuhrmann. Die schwarze Wolke selbst sei nördlich des Flughafens vorbeigezogen. Nach dem Feuer war die Rauchwolke über mehrere Städte gezogen. Tausende Bewohner sollten Fenster und Türen wegen möglicher Schadstoffe in der Luft geschlossen halten. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein war zeitweise unterbrochen.

Von: dapd, dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

  • Boeing-Maschine der Ryanair. Düsseldorf wird elfte Ryanair-Basis in Deutschland

    Ryanair eröffnet in Düsseldorf ihre elfte Basis in Deutschland. Der Billigflieger stationiert zunächst aber nur eine Maschine am Eurowings-Drehkreuz und will mit drei Verbindungen nach Spanien starten.

    Vom 26.04.2018
  • Reisender in Frankfurt: Massive Einschränkungen im Flugverkehr am Dienstag. Nicht nur bei Lufthansa: Streiks lähmen Airports

    Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am ersten Tag vor allem den Luftverkehr beeinträchtigt. Zwar betreffen die Aktionen nur vier Airports, doch die Auswirkungen sind groß. airliners.de fasst die Lage zusammen.

    Vom 10.04.2018
  • Im Terminal am Flughafen Hamburg Hamburg will eine halbe Million von Easyjet

    Wegen mehr als 20 verspäteten Starts und Landungen im vergangenen Jahr fordert die Fluglärmschutzbeauftragte von Hamburg nun fast eine halbe Million Euro von Easyjet. Die Airline will die Vorfälle prüfen.

    Vom 02.03.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus