Ferchau Engineering übernimmt deutsche Airbus-Tochter

23.03.2015 - 14:31 0 Kommentare

Wie angekündigt hat Airbus seine Rostocker Tochterfirma RST verkauft. Ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ist der neue Eigentümer. Der kündigte an, den Standort auszubauen.

Büro-Gebäude der Ferchau Engineering GmbH in Gummersbach. - © © Ferchau Engineering  -

Büro-Gebäude der Ferchau Engineering GmbH in Gummersbach. © Ferchau Engineering

Ferchau Engineering hat die Airbus-Tochter Rostock System-Technik GmbH (RST) übernommen. Mit dem Kauf werde die Position als Engineering-Dienstleister im Bereich der Luft- und Raumfahrt gestärkt, teilte Ferchau jetzt mit. Das Bundeskartellamt muss dem Kauf jedoch noch zustimmen. RST hat 150 Mitarbeiter, im Aviation-Geschäftsbereich von Ferchau sind derzeit 800 Angestellte beschäftigt.

Wie Airbus berichtet, will Ferchau den Standort in Rostock erhalten. Zusätzlich sollen dort spezifische Funktionen im Bereich der Kabinenentwicklung sowie ein Konstruktionsbüro für Raumfahrt- und Verteidigungskunden angesiedelt werden. Nach Worten von Ferchau-Sprecherin Martina Gebhardt soll an der Personalstruktur bei RST nichts verändert werden.

RST ist unter anderem ein Spezialist für die Herstellung von Kabinentrainern. Diese sind baugleich mit den Originalen, in denen die Besatzungen später über den Wolken arbeiten. An den Modellen können die Besatzungen alle notwendigen Tätigkeiten trainieren. Die Hauptkompetenzen von RST liegen nach eigenen Angaben in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik und Software-Entwicklung. Der Verkauf war von Airbus bereits im September 2014 angekündigt worden.

Von: airliners.de, dpa
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