Fehlalarm bei der Suche nach dem Wrack von Flug MH370

01.10.2015 - 13:22 0 Kommentare

Bei der Suche nach der verschollenen Malaysia-Airlines-Boeing (Flug MH370) sind vermeintliche Trümmerfelder identifiziert worden. Doch schnell stellte sich heraus, dass auf den Aufnahmen etwas anderes zu sehen ist.

Aus Papierflugzeugen ist der Schriftzug

Aus Papierflugzeugen ist der Schriftzug "MH370" nachgebildet worden. © dpa /Azhar Rahim

Auf der Suche nach der verschollenen Malaysia- Airlines-Boeing von Flug MH370 haben Sonargeräte vermeintliche Trümmerfelder identifiziert. Doch eine genaue Betrachtung zeigte schnell: Fehlalarm, wie die Koordinierungsstelle zur Suche (JACC) am Donnerstag in Australien berichtete.

Zwei Schiffe suchen im Indischen Ozean 2000 Kilometer westlich von Perth in Australien seit Monaten nach dem Flugzeug. Es war am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Malaysia nach China vom Radar verschwunden. Eine Ende Juli tausende Kilometer weiter westlich auf der Insel La Réunion angeschwemmte Flügelklappe bewies: Die Maschine ist abgestürzt. Die Ursache ist weiter völlig unklar.

Sonargeräte hätten zwei mögliche Trümmerfelder gezeigt, berichtete die Koordinierungsstelle. Daraufhin seien die Stellen mit Spezialgeräten erneut in Augenschein genommen worden. Im ersten Fall hätten Aufnahmen mit höherer Auflösung gezeigt, dass keine für ein Flugzeugwrack typischen kantigen Bruchstücke auf dem Meeresboden lagen. Im zweiten Fall kamen Experten zu dem Schluss, dass die Aufnahmen nur den dort typischen Meeresboden zeigten.

Von: dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Die Abflug-Anzeigetafel des Flughafens Palma de Mallorca am Samstag. So performte Lauda Motion vergangene Woche

    Die Beschwerden von Lauda-Motion-Fluggästen über verspätete oder ganz gestrichene Verbindungen reißen nicht ab. Dabei zeigt eine airliners.de-Auswertung von Flugplandaten, dass sich die Operations der Niki-Nachfolge-Airline erholt.

    Vom 18.06.2018
  • Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister. Lufthansa kritisiert Fraport wegen Computerpanne

    Am Frankfurter Flughafen kommt es zu einer folgenschweren Computerpanne: Die Planungssoftware fällt mehrere Stunden aus, der Flugplan muss dezimiert werden. Hauptkundin Lufthansa kritisiert daraufhin erneut Betreiber Fraport.

    Vom 17.05.2018
  • Eine Anzeigetafel weist auf gestrichene Flüge hin. Wer zahlt für die Kosten eines Streiks?

    Schiene, Straße, Luft (16) Was kostet ein Streik oder ein Tunnelbruch? Und vor allem: Wen kostet er was? Die Anlastung externer Kosten im Verkehr auf das Konto der Verursacher schreitet voran, meint Verkehrsjournalist Thomas Rietig.

    Vom 27.04.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus