Neue Direktverbindungen möglich

FedEx stellt erste Boeing 777F in Dienst

23.09.2009 - 14:50 0 Kommentare

Die amerikanische FedEx hat die erste von zunächst 15 bestellten Boeing 777F in Dienst gestellt. Gegenüber der MD-11F-Flotte weist die 777F eine größere Reichweite bei erhöhter Nutzlast auf, so dass neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ermöglicht werden.

FedEx Boeing 777F - © © Boeing -

FedEx Boeing 777F © Boeing

Der US-Frachtintegrator FedEx hat am Dienstag die erste Frachtmaschine vom Typ Boeing 777F (Registrierung N850FD) am Standort des Flugzeugbauers übernommen.

Für Boeing ist dies die neunte Auslieferung einer 777F, während FedEx der erste US-Kunde ist, teilte Boeing mit. Bis April 2010 sollen vier Boeing 777F bei FedEx fliegen. 2014 sind dann 15 Maschinen und fünf Jahre später 30 777Fim Einsatz. Zusätzlich hält FedEx noch weitere 15 Optionen.

Die Boeing 777F hat nach Firmenangaben eine Reichweite von 10.740 Kilometern und kann somit 3.890 Kilometer weiter fliegen, als die MD-11F-Flotte der FedEx. Dadurch werden neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ermöglicht. Mit der Boeing 777F könne die Flugzeit zwischen Asien und dem FedEx-Hub Memphis im Vergleich zur MD-11F um ein bis drei Stunden gesenkt werden. Somit könne FedEx die Annahmezeiten noch weiter ausdehnen und die Ware trotzdem pünktlich ausliefern.

Außerdem könne die Boeing 777F rund 97,5 Tonnen Fracht aufnehmen. Das sind 16,7 Tonnen mehr, als die MD-11F transportieren kann Hinzu käme ein um 18 Prozent gesenkter Kerosinverbrauch, weniger CO2-Ausstoß, geringere Wartungskosten und leisere Starts und Landungen, hieß es in der Mitteilung.

Weitere Nutzer der Boeing 777F sind derzeit Air France, die Lufthansa-DHL-Tochter AeroLogic, Emirates SkyCargo und die chilenische LAN Cargo.

Von: airliners.de mit Boeing
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • A320neo der Lufthansa. Airbus-Probleme bremsen Lufthansa-Wachstum

    Wegen der Airbus-Lieferengpässe beim Mittelstreckenjet A320neo verzögert sich bei Lufthansa die Flottenerneuerung weiter. Die Airline-Gruppe muss in der Folge ihr geplantes Kapazitätswachstum zurückfahren.

    Vom 03.05.2018
  • Airline-Chef Karsten Balke vor einem Airbus A319 auf dem Airbus Gelände in Hamburg. Germania konkretisiert Umflottung

    Der Flottenumbau bei Germania schreitet voran: Den ersten Airbus A320neo übernimmt die Airline im Januar 2020. Wann die letzte Boeing 737 ausgemustert wird, ist nun ebenfalls klar.

    Vom 24.05.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus