Fedex bestellt neue Frachter

15.12.2011 - 18:02 0 Kommentare

Der amerikanische Logistikkonzern Fedex hat bei Boeing neue Frachtmaschinen in Auftrag gegeben. So wandelte das Unternehmen Optionen für 777-Frachter um und bestellte erstmals das kleinere Muster 767F.

Illustration: Boeing 777F (oben) und 767-300F (unten) in den Farben der Fedex - © © Boeing -

Illustration: Boeing 777F (oben) und 767-300F (unten) in den Farben der Fedex © Boeing

Der Flugzeugbauer Boeing hat einen milliardenschweren Auftrag für Frachtmaschinen erhalten. Der US-Logistikkonzern Fedex bestellt 27 Maschinen vom Typ 767-300F und wandelt zwei Optionen für Langstreckenfrachter vom Typ 777F in Festbestellungen um, wie Boeing am Donnerstag in Seattle mitteilte. Die Maschinen haben zusammen einen Listenpreis von 5,3 Milliarden US-Dollar, bei Großaufträgen gewähren die Flugzeugbauer aber stets erhebliche Rabatte. Fedex soll auch den A330-200F des Konkurrenten Airbus erwogen haben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die 767-Frachtmaschinen sind für das in Tennessee beheimatete Frachtunternehmen ein gänzlich neuer Typ in der Flotte, die derzeit 690 Flugzeuge umfasst. Das Muster basiert auf der Passagierversion Boeing 767-300ER und kann 52,7 Tonnen Fracht über Interkontinentaldistanzen befördern. Fedex will mit den 767F ältere MD-10F, die einen höherem Kerosinverbrauch aufweisen, ablösen. Zugleich kündigte Fedex aber an, angesichts der abkühlenden Weltwirtschaft die Abnahme von elf bestellten Boeing 777F zu verschieben.

Die Boeing 777F weist bei voller Zuladung eine Reichweite von 4.900 nautischen Meilen (9.070 Kilometer) auf. Die beiden neu bestellten Maschinen sollen FedEx beim Ausbau des internationalen Frachtgeschäfts unterstützen. Fedex hat bereits 17 Maschinen dieses Typs im Einsatz. Weitere 41 sind bestellt. Allein in diesem Jahr hat Boeing 200 Bestellungen für das 777-Programm erhalten – ein Rekordjahr, laut Boeing.

Von: airliners.de mit Boeing, dpa-AFX
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