Kurz & kompakt

Qatar-Sponsoring und Air-Berlin-Kredit

24.02.2018 - 07:01 0 Kommentare

Qatar Airways wird Sponsor des FC Bayern München und der Air-Berlin-Kredit landet wohl beim Bundesrechnungshof. Das und noch mehr sind die Randnotizen der Woche.

Ein Airbus A350-900 con Qatar Airways. - © © AirTeamImages.com - Matthias Geiger

Ein Airbus A350-900 con Qatar Airways. © AirTeamImages.com /Matthias Geiger

Fluggesellschaften

Qatar Airways wird laut "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" ab der kommenden Saison für fünf Jahre neuer Trikotsponsor vom FC Bayern München. Damit verdrängt der Carrier ausgerechnet Lufthansa. Qatar könne dann neben Adidas, Audi, Allianz und Deutscher Telekom auf den Ärmeln der Bayern-Trikots werben.

Der 150-Millionen-Kredit des Bundes für Air Berlin wird offenbar ein Fall für den Bundesrechnungshof. Bei einer Befragung im Haushaltsausschuss konnte die Regierung Zweifel nicht ausräumen, dass sie die Bürgschaft ausreichend geprüft habe, berichtet die "Bild". Gerade die Grünen forderten eine genaue Aufarbeitung der Darlehensvergabe.

Außerdem enden alle Verträge mit Cockpit-Mitarbeitern bei Air Berlin Ende Februar. Dies geht aus einem internen Papier der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hervor, Air Berlin bestätigt dies gegenüber airliners.de. Allerdings gäbe es für Mitarbeiter in Elternzeit abweichende Regelungen.

Derzeit laufen bei Air-France/KLM-Chef Prüfungen, wie man Alitalia in der Luftfahrtallianz Skyteam halten könne, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Mit diesem Schritt wolle man verhindern, dass aus dem derzeitigen Partner später ein Konkurrent werden könnte.

Lufthansa-Konkurrentin Air France führt im April eine neue Tarifkategorie auf Flügen nach Nordamerika ein. Tickets sind bereits ab 390 Euro buchbar (hin und zurück), so eine Sprecherin. Mahlzeiten an Bord seien auch in dem Tarif enthalten.

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Flughäfen

Die Fluglärmkommission Frankfurt (FLK) hat ihre Zustimmung zu den vom Forum Flughafen und Region (FFR) erarbeiteten Schallschutz-Maßnahmen verweigert, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Wie es mit dem "Maßnahmenprogramm Aktiver Schallschutz" weitergeht sei unklar.

29 Prozent der Flüge am Airport Berlin-Tegel starteten im vergangenen Jahr unpünktlich oder fielen aus, ermittelte das Fluggastrechte-Portal Air Help. Ein Grund dürften vor allem die operativen Probleme der Air Berlin sein. Auch in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München starteten jeweils mehr als 23 Prozent aller Flüge nicht nach Plan.

Der Airport Wien hat zwei neue Shops. Das Joint-Venture aus Buchladen und Convenience-Store wird von der neu gegründeten CP Convenience Partner GmbH betrieben, teilte das Unternehmen mit. Eine Filiale hat im öffentlichen Bereich eröffnet und der zweite Shop im luftseitigen Teil des Airports.

Zudem ist am Airport die erste Senator Lounge umgebaut worden. Laut Mitteilung von Austrian Airlines kommen Bilder, Möbel und Teppiche aus der Alpenrepublik. Bis zum Frühjahr 2018 sollen fünf der sieben Lounges am Flughafen Wien umgebaut sein.

Die neu gestaltete Senator Lounge am Flughafen Wien.

Die neu gestaltete Senator Lounge am Flughafen Wien.Foto: © Flughafen Wien

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Industrie

Airbus-Verkehrsflugzeugchef Fabrice Brégier hat vor neuer Konkurrenz für den Flugzeugbauer gewarnt. "Die Herausforderung ist es, Anführer oder Mit-Anführer in einem Markt zu bleiben, in dem die Chinesen und die Russen ankommen", sagte er der französischen Zeitung "Le Figaro". Bregier verlässt in diesen Tagen Airbus.

© airliners.de, Andreas Sebayang Lesen Sie auch: Airbus übergibt A350-1000 an die Erstkundin

Der kanadische Zug- und Flugzeughersteller Bombardier hat seine Jahresbilanz vorgestellt. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa stieg das Ebit vor Sondereffekten im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 672 Millionen Dollar an. Auch die Flugzeugsparte übertraf mit 140 ausgelieferten Flugzeugen die gesteckten Ziele.

MTU hat 2017 einen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von knapp 607 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies sind laut Mitteilung 21 Prozent mehr als 2016. Der bereinigte Überschuss wuchs um 24 Prozent auf 429 Millionen Euro.

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Personalien

Carlos Esteve Ferrandis wird zum 1. März Geschäftsführer bei HLX Touristik. Er kommt von Dreamlines.de und wird HLX zusammen mit Firmengründer Karlheinz Kögel leiten, wie das Unternehmen mitteilt. HLX betreibt die Reiseportale von Lufthansa, Swiss, Condor, Sun Express und Ryanair.Foto: © HLX

Detlev Geiser wurde von Aegean Airlines zum Sales Manager für Deutschland ernannt. Die neu geschaffene Stelle umfasst die Leitung des siebenköpfigen Verkaufs-Teams. Geisers vorherige Position als Manager für Zentraleuropa und das Baltikum übernimmt Robert Faltermann-Meinhardt.Foto: © Aegean Airlines

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Tourismus und IT

Hamburg Tourismus erwartet für 2018 ein Wachstum auf mehr als 14 Millionen Übernachtungen, wie der Chef der Marketing-Organisation, Michael Otremba, sagte. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Hansestadt nach Angaben des Statistikamts Nord 13,8 Millionen Übernachtungen.

Das thailändische Honorargeneralkonsulat in Zürich schließt seine Konsularabteilung. Wie das Konsulat mitteilte, können ab 1. März Visa nur noch in Bern, Basel und Genf beantragt werden. Touristische Aufenthalte bis 30 Tage Dauer sind in Thailand für Schweizer ohne Visum möglich.

Für die Reisebranche hat sich die DRV-Tarifgemeinschaft mit der Gewerkschaft Verdi auf einen neuen Gehaltstarifvertrag geeinigt: Wie beide Seiten mitteilen, gibt es ab April 2,5 Prozent mehr Geld, Auszubildende erhalten 40 Euro monatlich mehr, ab Oktober weitere 40 Euro. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis März 2019.

Der Technologiekonzern Travelport hat 2017 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro gesteigert. Der operative Gewinn (Adjusted Ebitda) legte laut Unternehmen um drei Prozent auf rund 480 Millionen Euro zu.

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Von: airliners.de, dpa
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