Eurowings baut Smart-Tarif um

23.05.2019 - 14:17 0 Kommentare

Eurowings passt sich weiter der Billigkonkurrenz an und baut ihren Smart-Tarif um: Statt Snack und Getränk ist künftig "Priority Borading" inkludiert. Auch an der Preisschraube für das Übergepäck wird gedreht.

Getränke gibt es bei Eurowings auch im Smart-Tarif künftig nur noch gegen Bezahlung.  - © © Eurowings -

Getränke gibt es bei Eurowings auch im Smart-Tarif künftig nur noch gegen Bezahlung. © Eurowings

Eurowings passt ihr Geschäftsmodell immer mehr dem der Billigflieger Konkurrenz an und baut ihren teuersten Smart-Tarif auf Kurz-und Mittelstrecken um: Ab 4. Juni bekommen Passagiere keine "Verpflegungskombination aus Snack und Getränk", bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage von airliners.de mit. Zuerst hatte die die "FVW" über die geplanten Änderungen berichtet.

Statt inkludierter Verpflegung gehört künftig „Priority Boarding“ zum Leistungsumfang des Smart-Tarifs, der wie gehabt 23 Kilo Aufgabegepäck und eine Sitzplatzreservierung beinhaltet. Das war bislang nur Business-Class- und Status-Kunden vorbehalten. Drüber hinaus dürfen "Smart Gäste garantiert ihr Handgepäck an Bord nehmen", so die Sprecherin weiter. Man trage mit den Maßnahmen den Kundenwünschen Rechnung, heißt es von Eurowings.

Übergepäck wird teuer

Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Eurowings ihre Regelungen für Übergepäck angepasst hat. So rechnet die Fluggesellschaft am Check-in-Schalter künftig Übergepäck pro Kilogramm ab und nicht wie bisher mit Pauschalsätzen. Demnach kostet das Kilo auf Kurz- und Mittelstrecke zwölf Euro und auf der Langstrecke werden 20 Euro fällig.

Um die Handgepäckmengen in der Kabine zu reduzieren, kontrolliert Eurowings zudem am Gate die genaue Anzahl der Gepäckstücke. Fluggäste in den günstigen Tarifen müssen zudem immer damit rechnen, dass ihnen das Handgepäck am Gate bei vollen Flügen abgenommen wird.

© dpa, Marcel Kusch Lesen Sie auch: Eurowings begrenzt Handgepäck an Bord

Damit passt Eurowings ihren mittleren Tarif weiter an die Konkurrenz an. So bietet Ryanair beispielsweise im Plus-Tarif Priority-Boarding, eine Sitzplatzreservierung und ein Gepäckstück bis 20 Kilos an. Bei Easyjet gibt es nur einen Standardtarif mit zubuchbaren Optionen sowie einen flexiblen Tarif. Snacks und Getränke müssen in jedem Fall an Bord gekauft werden.

Von: br
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