Rundschau

Eurowings-Lounge in München und Boeing-Provokation in Paris

18.06.2019 - 17:45 0 Kommentare

Lufthansa spendiert ihrem Billigflieger Eurowings in München eine Lounge und auf der Paris Air Show provoziert Airbus die US-Konkurrenz mit einer schneller Lösung. Das und mehr in unserer Übersicht der Randnotizen und der Presseschau des Tages.

Check In bei Eurowings - © © Eurowings -

Check In bei Eurowings © Eurowings

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Eurowings-Passagieren steht ab sofort in München eine Lounge zur Verfügung. Das teilte der Lufthansa-Billigflieger jetzt mit. Zutritt zum exklusiven Wartebereich haben Eurowings-Gäste im Biz-Class-Tarif sowie "Miles & More"-Statuskunden im Eurowings-Smart-Tarif. Die Lounge befindet sich im Terminal 1 nahe des Gates A9.

Ryanair nutzt jetzt auch Bordkarten, um seine Fluggäste mit Werbung zu bespielen. Das teilte der Billigflieger mit. Werbekunden bekämen sehr zielgerichteten Zugang zu den 153 Millionen Passagieren.

Spirit Aerosystems ist Kooperationspartner von Airbus beim "Wing of Tomorrow"-Programm, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. Man arbeite an vier Technologieprojekten zur Entwicklung und Herstellung von Flügelnasen, -kästen und -oberflächen.

Die Frasec bleibt am Flughafen Stuttgart weiter im Einsatz für Luftsicherheitskontrollen. Das teilte der Flughafen jetzt mit. Das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren habe den Auftrag vorzeitig für weitere sechs Monate ab dem 1. Januar 2020 verlängert.

Unter Flugreisenden gibt es große Unsicherheiten beim Thema Fluggastrechte. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage der Buchungswebseite "Urlaubspiraten" und dem Fluggastrechteportal "Flightright". Demnach weiß nur jeder fünfte Fluggast seine Rechte.

Airbus-VTOL-Flugtaxis sollen zur Olympiade in Paris 2024 fliegen

Bis zur Olympiade in Paris im Jahr 2024 will Airbus Möglichkeiten zum Einsatz von Lufttaxis evaluieren. Das teilte der Flugzeugbauer zusammen mit der Pariser Regierung, den Pariser Nahverkehrsbetrieben RATAP und der französischen Luftsicherheitsbehörde mit. Ziel sei die Integration von der Produktion über die Instandhaltung, den Flugbetrieb und das Flugverkehrs-Management bis hin zur Stadtplanung und allen Passagierschnittstellen. Foto: © Airbus

Die baltische Avia Solutions Group will Chapman Freeborn übernehmen. Die Übernahme der weltweiten Geschäfte des Air-Charter-Brokers stärke die globale Holdinggesellschaft, die bereits in den Bereichen Flugzeugwartung, Pilotenausbildung, Bodenabfertigung und Betankung, IT-Lösungen und Geschäftsflugverkehr tätig sei, teilte Avia Solutions mit. Die Marken der Chapman Freeborn Gruppe sollen bestehen bleiben. Noch fehlen die Zustimmungen der zuständigen Behörden.

Die Technikchefs von Airbus, Boeing, GE, Rolls-Royce, Dassault, Safran und UTC fordern in einer gemeinsamen Erklärung mehr Anstrengungen für Nachhaltigkeit im Luftverkehr. Sie wollten zusammen arbeiten, um die Umweltziele der Luftfahrt zu erreichen, benötigten dafür aber mehr Unterstützung von Politik und Behörden.

Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie hat laut einer Studie des BDLI Probleme beim Thema Digitalisierung. Messbare Produktivitätsgewinne und erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle seien noch die Ausnahme.

Das schreiben die Anderen

Infografik zum Airbus A321 XLR. Foto: © Airbus

Airbus verlängert einfach die Reichweite der A321 Neo. Mit der schnellen XLR-Lösung provozieren die Europäer die Konkurrenz aus Seattle. Denn Boeing ist nach dem Max-Debakel in seinen Entscheidungen für eine kostspielige Neuentwicklung für kleinere Langstreckenflieger gelähmt, schreibt die "Welt".

Untergangsrhetorik wäre angesichts der Lufthansa-Gewinnwarnung übertrieben. Dennoch zeigt sich eines deutlich: Eurowings arbeitet zu umständlich und zu teuer, um mit Billigfliegern wie Ryanair oder Easyjet im direkten Wettbewerb bestehen zu können, analysiert das "Manager Magazin".

Die Klimadebatte hat kaum Auswirkungen auf die Reiseüberlegungen der Deutschen. Aktuell sind nur rund zwölf Prozent der Befragten bereit, beim Urlaub auf Flugreisen zu verzichten, ergibt eine Umfrage auf "Spiegel Online".

Handgepäck ist ein Problem, wenn es in Massen ins Flugzeug geschleppt wird. Technik könnte daraus resultierende Verspätungen beim Einstieg verhindern. Am Flughafen Frankfurt erfassen jetzt Kameras, ob die Wartenden am Gate A11 zu viel Handgepäck dabei haben, berichtet "Spiegel Online" über den Test.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: dh, hr, dpa
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