Warnstreik des Eurowings-Kabinenpersonal am Flughafen Düsseldorf

22.09.2016 - 10:12 0 Kommentare

Acht ausgefallene Flüge - das ist die Bilanz des unangekündigten Warnstreiks des Eurowings-Kabinenpersonals am Flughafen in Düsseldorf. Verdi erhofft sich dadurch Rückenwind im Streit um Lohnerhöhungen.

Eine Flugbegleiterin der neuen Eurowings. - © © dpa - Oliver Berg

Eine Flugbegleiterin der neuen Eurowings. © dpa /Oliver Berg

Die Fluggesellschaft Eurowings hat wegen eines Warnstreiks von Kabinenbeschäftigten am Düsseldorfer Flughafen acht Flüge annulliert. Um 9.00 Uhr am Donnerstag endete die unangekündigte Arbeitsniederlegung. Etwa 250 Kabinenbeschäftigte der Lufthansa-Tochter Eurowings hatten sich an dem Warnstreik beteiligt, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi mitteilte. Das Unternehmen sprach dagegen lediglich von 20 Streikenden.

Nach Angaben des Flughafens waren bis 9.00 Uhr 17 Eurowings-Flüge geplant. Davon seien drei normal gestartet, acht habe die Airline gestrichen. Sechs weitere Flüge starteten verspätet.

Mit dem Warnstreik soll in der laufenden Tarifrunde Druck auf den Lufthansa-Konzern gemacht werden. Verdi fordert für das Kabinenpersonal der Konzerntochter Eurowings unter anderem eine Anhebung der Gehälter und eine Erhöhung der Funktionszulagen um jeweils sieben Prozent.

© dpa, Oliver Berg Lesen Sie auch: Verdi fordert Aufnahme von Verhandlungen für Eurowings-Flugbegleiter

Am kommenden Montag, 26. September, werden die Verhandlungen in Düsseldorf fortgesetzt. Der Warnstreik habe dem Konzern gezeigt, dass sie es mit ihren Forderungen ernst meinten und nicht mehr länger hinhalten ließen, sagte eine Verdi-Sprecherin. Insgesamt beschäftigt Eurowings rund 460 Kabinenmitarbeiter in Deutschland.

Von: dpa, gk
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