EU-Parlament will Flüssigkeiten im Handgepäck wieder erlaubt sehen

14.03.2007 - 10:00 0 Kommentare

Straßburg (dpa) - Das EU-Parlament hat die Einigung über eine Marktöffnung im Luftverkehr zwischen den USA und der EU begrüßt und gleichzeitig strenge Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen in Frage gestellt. Die Abgeordneten plädierten dafür, bei den Sicherheitskontrollen flüssige Medikamente und andere Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen zu dürfen. Alle neuen Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen sollten auf ihre Effizienz hin überprüft werden, hieß es in der Entschließung vom Mittwoch in Straßburg. Die Verkehrsminister sollten den Entwurf des Abkommens auf ihrer Tagung am 22. März billigen.

Das so genannte Open-Sky-Abkommen vom 2. März soll  den Fluggesellschaften der 27 EU-Staaten und der USA jeweils ungehinderten Zugang zu den jeweiligen Lufträumen erlauben und zwischenstaatliche Abkommen mit den USA ablösen. Es sieht unter anderem vor, dass eine Airline aus der EU von einem beliebigen Flughafen in der Union über den Atlantik in die USA fliegen kann. Dies war bisher nicht möglich. Die Zahl der Transatlantikpassagiere könnte nach Berechnungen der EU-Kommission in den nächsten Jahren um 34 Prozent oder 26 Millionen Menschen steigen. Durch den Wegfall der zwischenstaatlichen Abkommen und ihrer Beschränkungen der Verkehrsrechte könnten bis zu 12 Milliarden Euro Kosten in den kommenden fünf Jahren eingespart werden.
Von: dpa
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