EU-Diplomaten hoffen auf britisches Ja zu Luftverkehrsabkommen

20.03.2007 - 10:00 0 Kommentare

Brüssel (dpa) - Im Tauziehen um ein Luftverkehrsabkommen mit den USA setzen europäische Diplomaten auf ein Einlenken Großbritanniens beim EU-Verkehrsministerrat am Donnerstag in Brüssel. Die Regierung in London habe als einzige noch Vorbehalte gegen das Abkommen, hieß es am Dienstag in Brüsseler Ratskreisen. Britische Fluggesellschaften fürchten um ihre Vorrangstellung bei Transatlantikflügen vom Londoner Flughafen Heathrow. Möglicherweise könnte der Rat dem Airport eine Übergangsfrist einräumen, hieß es.

Das von Fachleuten als «revolutionär» bezeichnete Abkommen soll beim EU-USA-Gipfel Ende April unterzeichnet und am 28. Oktober 2007 wirksam werden. Dann dürfen Fluggesellschaften im Transatlantikverkehr auf jedem Flughafen der Gemeinschaft zwischenlanden und Passagiere aufnehmen. Die «Financial Times» berichtete am Dienstag, britische Diplomaten in Brüssel setzten sich für eine Verschiebung des Abkommens ein: Es solle erst Ende März 2008 in Kraft treten, wenn in Heathrow das Terminal 5 eröffnet werde.
Von: dpa
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