Auftragsstatistik Etihad kürzt A350-Auftrag

07.05.2012 - 15:35 0 Kommentare

Etihad Airways hat bei Airbus erneut Flugzeuge storniert. So will die arabische Airline von der gestreckten Version nur noch zwölf Maschinen abnehmen.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat weitere Aufträge für seinen Hoffnungsträger A350 verloren. Die arabische Fluggesellschaft Etihad strich ihre Bestellungen für die gestreckte Version des Langstreckenfliegers um weitere sieben Maschinen zusammen. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Auftragsstatistik der EADS-Tochter Airbus hervor. Schon zuvor hatten die Araber sechs der ursprünglich 25 georderten Maschinen mit der Typbezeichnung A350-1000 XWB abbestellt. Jetzt will die staatliche Gesellschaft aus dem Emirat Abu Dhabi nur noch zwölf dieser Flugzeuge abnehmen.

Derzeit baut Airbus in Toulouse an dem ersten Exemplar des weitestgehend aus Karbonfaser bestehenden A350 XWB. Die erste Maschine0 soll nach derzeitigem Stand bis Mitte des Jahres 2014 ausgeliefert werden. Die gestreckte Version A350-1000 XWB kommt später als ursprünglich geplant - sie soll dazu auch stärkere Triebwerke erhalten.

Die A350 tritt gegen das ältere Boeing-Modell 777 und die neue 787 «Dreamliner» an. Der «Dreamliner» kam wegen technischer Probleme mit mehr als drei Jahren Verspätung auf den Markt. Die Produktion des Fliegers ist über Jahre hinweg ausgebucht.

Insgesamt sammelte Airbus in den ersten vier Monaten Aufträge für 95 Flugzeuge ein. Stornierungen sind dabei bereits herausgerechnet. Die Auslieferungen fielen mit 183 Flugzeugen fast doppelt so hoch aus.

Von: dpa, airliners.de
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