Grafik der Boeing 787 in Ethiopian-Farben
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Boeing 787 in den Farben der Ethiopian Airlines
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Grafik einer Boeing 787 in den Farben der Ethiopian Airlines
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Ethiopian Airlines hat die ersten Routen für ihre neuen Boeing 787 festgelegt, die im Juni an die ostafrikanische Airline ausgeliefert werden sollen. Wie der Branchendienst „CAPA Centre for Aviation“ berichtet, soll die erste Boeing 787 zunächst im Kurz- und Mittelstreckenbereich fliegen und ab Addis Abeba die Ziele Dubai und Johannesburg ansteuern. Laut Buchungssystemen starten die Flüge am 15. Juni. Dann soll der „Dreamliner“ täglich nach Südafrika fliegen und einen der drei täglichen Dubai-Kurse übernehmen. Ab Ende August sollen auch einige Kurse nach Harare (Simbabwe) und Lusaka (Sambia) mit Boeing 787 bedient werden.
Erst Mitte August geht es auf die Langstrecke in Richtung Guangzhou. Derzeit bedient Ethiopian die chinesische Destination via Bangkok mit Boeing 767-300ER. Auch Hongkong ist laut Ethiopian ein potentielles 787-Ziel. Zudem wird geprüft, ob die 787 zur Eröffnung neuer Verbindungen nach Chongqing (China), Kuala Lumpur (Malaysia) und Singapur herangezogen wird. Dagegen scheiden Peking sowie andere Ziele in Nordchina, Japan und Korea aus, das sie nur mit begrenzter Zuladung bedient werden könnten. Ethiopian will sich laut CAPA daher auf den südchinesischen Markt konzentrieren, um am boomenden Afrika-China-Markt partizipieren zu können.
Ethiopian Airlines hat bereits im Jahr 2005 zunächst fünf Exemplare der Boeing 787-8 mit Lieferstart 2008 bestellt. Noch im gleichen Jahr wurde der Auftrag aber auf zehn Maschinen ausgebaut. Trotz der um vier Jahre verzögerten Auslieferung betonte die äthiopische Fluggesellschaft stets, an der Order festzuhalten. Die Airline ist ab Juni 2012 dann der erste 787-Betreiber in Afrika und Nahost. Weltweiter Erstnutzer ist seit September 2011 die japanische ANA. Ethiopian Airlines will die Boeing 787 in einer Zwei-Klassen-Bestuhlung mit 24 Sitzen in der Business Class und 234 Sitzen in der Economy Class betreiben. Ethiopian erwartet in diesem Jahr insgesamt fünf Boeing 787.
Die weitestgehend aus karbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Flugzeuge ersetzen einige Boeing 767 auf Asienverbindungen, die wiederum anschließend die Boeing 757 auf den Europastrecken ablösen sollen. Drei der insgesamt sieben Boeing 757 scheiden nach bisheriger Planung dann aus der Flotte. Eine Ausmusterung der elf Boeing 767-300ER ist nicht vorgesehen. Daneben gehören noch fünf Boeing 777-200LR zur Langstreckenflotte der Ethiopian Airlines. Zusätzlich zu den zehn Boeing 787-8 hat der afrikanische Carrier beim Konkurrenten Airbus auch zwölf Exemplare des A350-900 XWB geordert.
Im Dezember des vergangenen Jahres wurde Ethiopian Airlines als drittes afrikanisches Mitglied in das globale Luftverkehrsbündnis Star Alliance aufgenommen.
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