Ankunft der ersten A350-Hecks am Airbus-Standort Toulouse
© Airbus 2012 - H. Gouss
Die erste A350-Hecksektion wird in Toulouse entladen
© Airbus 2012 - H. Goussé
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die hintere Rumpfsektion des neuen und weitestgehend aus Verbundfasern hergestellten Langstreckenflugzeugs A350 XWB in die Endmontagelinie in Toulouse eingereiht, wie Airbus am Mittwoch bekannt gab.
Die 20 Meter lange Sektion und besteht aus drei Segmenten, die am spanischen Airbus-Standort Getafe gefertigt wurden, sowie vier Hinterschalen. Die Ober- und Unterschale wurden von Airbus aus Stade geliefert, während die Seitenschalen des Hinterrumpfs (Sektionen 16-18), die Fußbodenstruktur und die Druckkalotte der hinteren Rumpfbaugruppe von Premium Aerotec kommen. Alle Teile wurden in Hamburg-Finkenwerder zusammengefügt und mit einem „Beluga“-Spezialtransporter nach Toulouse geflogen, wo sich bereits seit Anfang April das vordere und das mittlere Rumpfstück in der Endmontagelinie befinden.
Die erste fertige Zelle wird Airbus jedoch nur für Tests am Boden nutzen. Dabei sollen wichtige Ergebnisse für die Zertifizierung im Vorfeld des Erstflugs im Jahr 2013 gewonnen werden. Der erste „fliegende“ Rumpf MSN 1 wird anschliessend in Toulouse erwartet. Dieser A350 XWB ist dann einer von fünf Flugzeugen der Testflotte.
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