Erster Airbus A400M für Deutschland hebt zum Jungfernflug ab

15.10.2014 - 09:11 0 Kommentare

Die Auslieferung des ersten Airbus A400M an die deutsche Luftwaffe ist näher gerückt. Die erste Maschine hat jetzt ihren ersten Flug absolviert.

Der erste Airbus A400M für die deutsche Luftwaffe hat jetzt seinen Jungfernflug absolviert.

Der erste Airbus A400M für die deutsche Luftwaffe hat jetzt seinen Jungfernflug absolviert.
© Airbus Defense & Space

Der erste Airbus A400M für die deutsche Luftwaffe hat mit den Rolltests begonnen.

Der erste Airbus A400M für die deutsche Luftwaffe hat mit den Rolltests begonnen.
© Airbus Defense & Space

Der erste Airbus A400M für die deutsche Luftwaffe ist bei Airbus Defence and Space jetzt zum ersten Mal abgehoben. Am Dienstag absolvierte das Flugzeug seinen Jungfernflug und landete nach knapp fünf Stunden wieder im spanischen Sevilla, teilte der Flugzeugbauer mit. Zuvor war eine Reihe an Rolltests absolviert worden. Damit sei der nächste Schritt Richtung Auslieferung vollzogen worden, wie es weiter hieß. Die vier Propellerturbinen des Typs TP400 wurden bei MTU Aero Engines in München gebaut.

Die Endmontage des ersten A400M-Transportflugzeugs für die Bundeswehr war im Februar begonnen worden. Um den Auslieferungstermin im November hatte es Ende vergangenen Jahres Irritationen gegeben. So solle der Termin zwar gehalten werden, der erste A400M solle vorerst aber mit "einem anderen Fähigkeitsstandard" an die Bundeswehr gehen, hieß es. 2015 solle dann nachgerüstet werden.

Das allererste Exemplar des neuen Transportflugzeugs A400M hatte der Airbus-Konzern im August vergangenen Jahres mit mehreren Jahren Verspätung nach Frankreich ausliefert. Einer der Gründe für die Verschiebung des Auslieferungstermins waren Metallspäne, die ein Jahr zuvor kurz vor der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough im Ölsystem einer der Antriebseinheiten aufgetaucht waren. Bei der Airshow musste der Militärflieger am Boden bleiben.

Bestellt haben das Flugzeug - dessen Erstauslieferung schon 2009 geplant war - neben Frankreich und Deutschland unter anderem Großbritannien, Spanien und die Türkei. Deutschland wollte urspünglich 60 Maschinen übernehmen. Um den deutschen Anteil an den Mehrkosten zu kompensieren, einigten sich Deutschland und der Hersteller auf eine Reduzierung auf 53 Maschinen. Weitere sieben Bestellungen wurden in eine Option umgewandelt.

Der A400M ist als Mehrzweck-Militärtransporter konzipiert. Das 45 Meter lange Flugzeug soll 37 Tonnen Nutzlast bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen über 8700 Kilometer transportieren können. Gleichzeitig soll es in der Lage sein, sowohl Kampfjets als auch Hubschrauber in der Luft zu betanken.

Von: airliners.de
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus