Erster Airbus A350 der Lufthansa nimmt Stück für Stück Gestalt an

04.03.2016 - 12:03 0 Kommentare

Der erste Airbus A350 der Lufthansa nimmt langsam Gestalt an. Unter anderem montieren Airbus-Mitarbeiter in Hamburg-Finkenwerder die vorderen und hinteren Rumpfteile. Und in Bremen werden demnächst die Tragflächen eintreffen.

Airbus-Mitarbeiter vor dem Rumpf der ersten A350-900 der Lufthansa mit der Fertigungsnummer

Airbus-Mitarbeiter vor dem Rumpf der ersten A350-900 der Lufthansa mit der Fertigungsnummer "MSN074". © Lufthansa

Bei Airbus enstehen derzeit die ersten Großbauteile für die erste A350-900 der Lufthansa. In Hamburg-Finkenwerder werden in diesen Wochen die vorderen und hinteren Rumpfteile und rüsten sie mit allen flugrelevanten Systemen aus, teilte die Fluggesellschaft mit.

Im Airbus-Werk Stade werden bereits die oberen Flügelschalen der ersten Lufthansa-A350-Flugzeuge gefertigt. Hier entsteht auch das Seitenleitwerk aus Verbundwerkstoffen, hieß es weiter.

Bei Airbus in Bremen werden demnächst die Tragflächen für die erste A350 der Lufthansa aus Großbritannien eintreffen. Dort werden unter anderem mit Landeklappen ausgerüstet. Danach reisen die Tragflächen an Bord des Spezialtransporters "Beluga" - wie auch die Rumpfsegmente aus Hamburg zur Endmontage - nach Toulouse.

Die erste A350 der Lufthansa trägt bei Airbus die Fertigungsnummer MSN074 und wird bei Lufthansa unter der internationalen Kennung D-AIXA fliegen. Lufthansa stationiert die ersten zehn Flugzeuge vom Typ Airbus A350-900 ab Januar 2017 in München. Erste Destinationen sind voraussichtlich Delhi und Boston.

© Airbus, Lesen Sie auch: Lufthansa nennt erste potenzielle A350-Ziele

Die Lufthansa hatte im Herbst 2013 knapp 60 neue Flugzeuge für ihre Langstreckenflotte bestellt. Dabei handelt es sich neben 25 Maschinen des Typs A350-900 um 34 Flugzeuge des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing. Bei Boeing wurden Maschinen der projektierten 777-9X geordert.

Bei der Flottenplanung geht die Lufthansa davon aus, dass ihr Langstreckengeschäft in den kommenden Jahren im Schnitt um drei Prozent wächst. Für den Fall, dass es besser läuft, hat sich der Kranich je 30 Kaufoptionen für die A350 und den Boeing-Flieger gesichert. Bei Airbus kann sich die Airline auch für die Langversion A350-1000 entscheiden.

Von: gk
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