Rundschau

Erste A321-Neo für Lufthansa und A220 als Langstrecken-Alternative

06.05.2019 - 18:05 0 Kommentare

Die Lufthansa übernimmt ihre erste A321-Neo in Hamburg und Airbus positioniert den A220 als Alternative für A320 und 737 auf Transatlantikrouten. Unsere Übersicht der Kurzmeldungen sowie die Presseschau des Tages.

Der erste Airbus A321-Neo für Lufthansa in Hamburg-Finkenwerder. - © © AirTeamImages.com - Dirk Grothe

Der erste Airbus A321-Neo für Lufthansa in Hamburg-Finkenwerder. © AirTeamImages.com /Dirk Grothe

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Lufthansa hat die erste A321 Neo von Airbus in Hamburg übernommen, wie der Konzern über den Kurznachrichten Twitter mitteilte. Die D-AIEA wurde von Hamburg nach Schönefeld überführt. Künftig soll sie von Frankfurt zunächst auf Inlands-Routen eingesetzt werden.

Brussels Airlines hat ihre Premium Economy Class eingeführt. Laut Mitteilung ist die neue Buchungsklasse seit Anfang Mai zunächst auf den Flügen von Brüssel nach New York verfügbar. Ab 1. August kommen Washington und Toronto hinzu.

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat Eurowings-Chef Thorsten Dirks für weitere drei Jahre im Amt bestätigt, teilte das Unternehmen mit. Dirks ist seit Mai 2017 CEO der Billigtochter des Kranichs. Die Steigerung der Profitabilität der Airline stehe im Fokus der kommenden Jahre.

Pegasus Airlines setzt bei der Passagierabfertigung in Deutschland künftig auf den Handlingsagenten Global GSRM. airliners.de erfuhr aus Unternehmenskreisen, dass die Standorte Düsseldorf, München und Hamburg ab dem 1. Juni übernommen werden. Köln, Berlin-Schönefeld und Hannover folgen einen Monat später.

Der Flughafen Bremen hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Minus von rund 110.000 Euro abgeschlossen. Laut Unternehmensmeldung lag der Umsatz bei 47,6 Millionen Euro. Das Minus führt der Flughafen auf die Pleiten von Sky Works und Small Planet zurück.

Die Schweizer Ju-Air darf ihre Ju-52-Flugzeuge nicht mehr reparieren, berichtet die Schweizer "Sonntagszeitung". Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat den beiden Betrieben, die bisher die Ju-Air-Oldtimer reparierten, die Zulassung dafür entzogen. Das Bazl begründete seine Entscheidung mit den Ergebnissen von zuletzt durchgeführten Kontrollen.

© dpa, Lesen Sie auch: Ju-Air darf keine kommerziellen Flüge mehr anbieten

Am Flughafen Wien wird in den kommenden zwei Jahren ein digitales Kontrollsystem eingeführt. Das sagte der österreichische Innenminister Herbert Kickl. Das Exit-Entry-System (EES) der Europäischen Union soll über einen Datenabgleich von Ein- und Ausreisen Visa-Betrüger aufspüren helfen.

Die EU-Kommission hat ihre "Air Safety List" aktualisiert. Demnach dürfen TAAG Angola Airlines und Helo Malongo aus Angola wieder in die EU einfliegen. Fluglinien aus der Republik Moldau sind dagegen neu auf der "Schwarzen Liste", allerdings mit Ausnahme von Air Moldova, Fly One und Aerotranscargo.

Der Flughafen Karlsruhe/Bade-Baden ist jetzt neuer Flixbus-Halt. Wie das Fernbusunternehmen mitteilte, geht es ohne Umstieg unter anderem nach Frankfurt, Straßburg oder Basel. Auch aus Mannheim und Heidelberg ist der Flughafen nun erreichbar.

Das schreiben die Anderen

Airbus positioniert ihre A220-Familie als Alternative zur A320 oder Boeings 737. So könnten die Maschinen schnell ausgeliefert werden und dank der ETOPS-180-Zertifizierung auch auf dezentralen Langstrecken, beispielsweise über den Atlantik, zum Einsatz kommen. Über die Pläne berichtet das Portal "aero.de".

Warum Flüge für 9,99 Euro obszön sind, man sich nicht zu sehr von einer Fluggesellschaft abhängig machen darf und der Münchener Flughafen weiterhin eine dritte Piste braucht, erläutert der Chef des Münchner Flughafens, Michael Kerkloh im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Paywall).

Das Flugtaxi von Airbus hat einen ersten kurzen und wenige Zentimeter hohen Flug absolviert. Aus Sicherheitsgründen war das Flugtaxi dabei noch mit Seilen gesichert. Über die weiteren Pläne berichtet die "Welt am Sonntag".

Werbung am Flughafen kommt gut an. Sie gilt als kreativer und innovativer ist als anderswo. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Wirkung von Airport Media, über die das Fachportal "W&V" berichtet.

Der gestiegene Ölpreis setzt die Fluggesellschaften vom Golf unter Druck. Fly Dubai weist erstmals Verluste aus, Emirates rechnet mit weniger Gewinn und Ex-Etihad-Chef Hogan verteidigt seine damalige Strategie, schreibt das "Handelsblatt".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de
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