Ermittlungsverfahren gegen Yemenia wegen Flugzeugabsturzes 2009

30.01.2014 - 07:49 0 Kommentare

Die französische Justiz hat gegen die jemenitische Fluggesellschaft Yemenia ein Ermittlungsverfahren wegen "fahrlässiger Tötung" eingeleitet. 2009 war ein Airbus A310 vor Ostafrika abgestürzt.

Wrackteil des vor den Komoren abgestürzten Yemenia A310

Wrackteil des vor den Komoren abgestürzten Yemenia A310
© dpa

Ein Helikopter sucht am 01. Juli 2009 vor Galawa Beach nach Absturz-Opfern.

Ein Helikopter sucht am 01. Juli 2009 vor Galawa Beach nach Absturz-Opfern.
© dpa

Yemenia Airbus A310-300

Yemenia Airbus A310-300
© AirTeamImages.com

Viereinhalb Jahre nach einem Flugzeugunglück mit 152 Toten vor den Komoren hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen die jemenitische Fluggesellschaft Yemenia eingeleitet. Yemenia werde "fahrlässige Tötung" zur Last gelegt, verlautete aus Justizkreisen in Bobigny bei Paris.

Eingeleitet wurde das formelle Ermittlungsverfahren demnach bereits im vergangenen November. Die Angehörigenvereinigung AFVCA sprach von einer "wichtigen Entscheidung auf dem Weg" zu Gerechtigkeit. Das Verfahren hätte aber früher eingeleitet werden müssen.

Ein Airbus A310 der jemenitischen Fluggesellschaft war am 30. Juni 2009 vor den Komoren vor der ostafrikanischen Küste abgestürzt. Von den 153 Menschen an Bord überlebte nur ein Mädchen. Im Juli 2009 wurden in Bobigny richterliche Voruntersuchungen eingeleitet, um die Unfallursache zu klären.

Von: AFP
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