Emirates unterzeichnet A380-Deal

12.02.2018 - 13:03 0 Kommentare

Emirates hat ihre im Januar angekündigte Bestellung über 20 Airbus A380 unterschrieben. Damit sichert die arabische Airline die Fertiggung des Riesen-Jets für weitere zehn Jahre.

Eine A380 der Emirates.  - © © AirTeamImages.com - Alun Morris Jones

Eine A380 der Emirates. © AirTeamImages.com /Alun Morris Jones

Der vor gut drei Wochen angekündigte Erlösungs-Deal für den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist besiegelt: Die arabische Fluggesellschaft Emirates habe am Sonntag die feste Bestellung von 20 Exemplaren des weltgrößten Passagierjets A380 unterzeichnet, teilte Airbus am Sonntag mit.

Die Vorvereinbarung vom 18. Januar sieht zudem Kaufoptionen auf weitere 16 Exemplare des Riesenfliegers vor. Sollten diese ebenfalls geordert werden, beliefe sich das Auftragsvolumen laut Preisliste auf rund 16 Milliarden US-Dollar. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen - vor allem bei wenig gefragten Modellen - hohe Preisnachlässe üblich.

Emirates sichert den Weiterbau der A380

"Diese Vereinbarung bestätigt unser Bekenntnis zum A380-Programm", sagte Emirates-Chef Scheich Ahmed bin Said Al Maktum. "Damit verleihen wir der A380-Produktion Stabilität."

Ohne den Auftrag hätte Airbus die Produktion des doppelstöckigen Flugzeugs demnächst wohl einstellen müssen. Nun wird der A380 mindestens noch zehn Jahre gebaut, wie der europäische Konzern weiter mitteilte. Airbus hofft nun, mit dem Emirates-Geschäft im Rücken weitere Kunden gewinnen zu können.

© AirTeamImages.com, Lesen Sie auch: Kein Flop, aber auch kein Erfolg Kommentar zur A380

Emirates betreibt weltweit die meisten A380-Maschinen. Bisher hat die Airline 142 Maschinen des Typs geordert, mehr als 100 sind im Einsatz. Mit dem neuen Auftrag wächst die Zahl auf bis zu 178 Exemplare.

Airbus fährt die Produktion des größten Passagierflugzeugs weiter herunter. Nach zwischenzeitlich bis zu 30 Jets pro Jahr sollen 2018 noch zwölf A380 die Werkshallen verlassen. Ab 2019 sollen es nur noch acht Stück sein.Weniger als sechs Maschinen jährlich zu bauen hält die Konzernführung für nicht rentabel.

Von: br mit Material von dpa, AFP
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