Elektro-Autos bestehen Praxistest am Flughafen Köln/Bonn

01.12.2015 - 16:13 0 Kommentare

Nach einem Praxistest mit Elektroautos auf dem Vorfeld hat der Flughafen Köln/Bonn jetzt ein positives Fazit gezogen. Die Fahrzeuge hätten sich im Dauereinsatz bewährt, hieß es.

Ein Ford Focus Electric auf dem Vorfeld des Flughafens Köln/Bonn. - © © ColognE-Mobil -

Ein Ford Focus Electric auf dem Vorfeld des Flughafens Köln/Bonn. © ColognE-Mobil

Elektroautos sind für den Dauereinsatz am Flughafen gut geeignet. Zu diesem Schluss sind die Betreiber des Flughafens Köln/Bonn nach Abschluss des Projektes "ColognE-Mobil" gekommen, wie es in einer Mitteilung hieß. Im dessen Rahmen hatte der Airport acht Autos mit Elektro- oder Hybrid-Antrieb angeschafft und dafür Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ausgemustert. So konnten CO2-Emissionen und der Ausstoß von Rußpartikeln vermieden werden, wie es weiter hieß.

Für den Einsatz der E-Dienstwagen wurden auf dem Gelände zehn Ladestationen installiert. 23 Mitarbeiter wurden zur Elektrofachkraft für den Umgang mit den Autos und die Wartung ausgebildet. Es wurden Daten über Fahrzeiten, Batteriezustand und Ladedauer erfasst und mit den Projektpartnern ausgewertet. Die E-Autos legten am Airport rund 90.000 km zurück. Die während des Projektes gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die weitere Fuhrparkplanung einfließen.

Am vor dreieinhalb Jahren gestarteten Projekt "ColognE-Mobil" - einem der größten Feldtests mit Elektrofahrzeugen in Deutschland - waren 13 Partner beteiligt. Darunter waren Ford, Rhein-Energie, KVB, TÜV Rheinland und die Stadt Köln. Ziel war es, vernetzte und marktfähige Anwendungen von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sowie der entsprechenden Lade-Infrastruktur in der Modellregion Rhein-Ruhr unter Einbeziehung des ÖPNV zu untersuchen. Das Bundesverkehrsministerium hatte das Projekt mit 7,5 Millionen Euro gefördert.

Von: gk
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

  • Im Terminal am Flughafen Hamburg Hamburg will eine halbe Million von Easyjet

    Wegen mehr als 20 verspäteten Starts und Landungen im vergangenen Jahr fordert die Fluglärmschutzbeauftragte von Hamburg nun fast eine halbe Million Euro von Easyjet. Die Airline will die Vorfälle prüfen.

    Vom 02.03.2018
  • Blick auf den NRW-Airport Köln/Bonn. Neue GroKo will Köln/Bonn wohl nicht privatisieren

    Der Flughafen Köln/Bonn wird auch bei einer Neuauflage der Großen Koalition nicht privatisiert, darauf haben sich laut eines Berichts SPD und Union verständigt. Ganz vom Tisch ist das Thema dennoch nicht.

    Vom 05.02.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus