Rundschau

Easyjet-Zahlen und MH-370-Erklärung

15.05.2018 - 19:27 0 Kommentare

Easyjet entwickelt sich zum beliebtesten Low-Cost-Carrier und australische Unfallforscher präsentieren eine mögliche Erklärung für das MH-370-Unglück: Unsere Übersicht aller Kurzmeldungen und Lesetipps des Tages.

A320 von Easyjet. - © © AirTeamImages.com - Rudi Boigelot

A320 von Easyjet. © AirTeamImages.com /Rudi Boigelot

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Billigflieger Easyjet hat mit seinen Halbjahreszahlen nicht nur erstmals das Geschäft in Berlin-Tegel bilanziert, sondern auch beim Umsatz die zwei-Milliarden-Marke durchbrochen, merkt "Livecharts" (englisch) an. Und auch sonst zeigt sich der Low-Cost-Carrier finanzstark, heißt es.

Außerdem mausert sich der Low-Cost-Carrier durch den Start in Berlin-Tegel immer mehr zu Deutschlands liebstem ausländischen Billigflieger, urteilt "Der Aktionär" und legt sich fest: Die Easyjet-Aktie ist der klare Favorit in der Flugbranche.

© airliners.de , Andreas Sebayang Lesen Sie auch: Diese Zahlen verbucht Easyjet für Tegel

Dem nächsten CEO von Air France-KLM stehen eine Reihe nicht beneidenswerten Aufgaben vor, analysiert die Nachrichtenagentur "Reuters". Er muss die Umstrukturierung bei Air France vorantreiben und gleichzeitig die zunehmend frustrierten Mitarbeiter von KLM beruhigen.

Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker spricht im Interview mit "Aerotelegraph" über Kooperationen, die Auswirkungen der Blockade, Airbus A380 und Boeing 797 sowie seine Pläne in Deutschland.

Nach Konzernchef Enders verlässt im kommenden Jahr auch Finanzvorstand Wilhelm Airbus. Das macht den Weg frei für französisches Spitzenpersonal, berichtet "Die Welt". Als Trost bleibt den Deutschen womöglich nur der Posten des Chefkontrolleurs.

Auch das Düsseldorfer "Handelsblatt" beschäftigt sich mit der Personalie Wilhelm und kommt zu dem Schluss: Eine große Überraschung ist der Weggang des Airbus-Finanzchefs nicht. Denn bislang hat der Manager einen Großteil seiner Karriere an der Seite des scheidenden Konzernchefs Enders verbracht.

Die Kurzmeldungen des Tages

Ursache des verschollenen Malaysian-Airlines-Flugs MH370 soll ein geplanter erweiterter Suizid des Piloten gewesen sein. Das berichtet das australische Nachrichtenportal "news.com.au" unter Berufung auf australische Unfalluntersucher. Flug MH370 war im März 2014 mit 239 Passagieren an Bord verschwunden. Die Boeing 777 ist bis heute nicht gefunden worden.

Den Flughafen Köln/Bonn haben im April 1.068.990 Passagiere genutzt und damit sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um sechs Prozent auf etwa 11.600. Die Luftfracht nahm um zehn Prozent auf über 69.000 Tonnen zu.

Frankfurts Flughafenbetreiber Fraport kauft für rund 4,5 Millionen Euro 52.000 eigene Aktien zurück. Dies entspricht einem Anteil von rund 0,1 Prozent, heißt es in einer Pflichtmitteilung an die Aktionäre. Der Kauf soll Mitte Juni abgeschlossen sein.

Wegen eines starken Gewitters sind am Flughafen Frankfurt am Montag 94 An- und Abflüge abgesagt worden. Weitere elf Flüge wurden umgeleitet, wie der Betreiber Fraport der dpa mitteilte. Außerdem gab es zahlreiche Verspätungen.

Von: airliners.de
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