Easyjet rechnet mit kräftigem Gewinnsprung

06.10.2014 - 11:50 0 Kommentare

Für das im September abgelaufene Geschäftsjahr geht Easyjet von einer Gewinnsteigerung von gut 20 Prozent aus. Das wäre der vierte Rekordgewinn in Folge. Und auch bei den Passagierzahlen geht es aufwärts.

Ein Easyjet-Flugzeug am Flughafen in Hamburg. - © © dpa - Maja Hitij

Ein Easyjet-Flugzeug am Flughafen in Hamburg. © dpa /Maja Hitij

Der britische Billigflieger Easyjet rechnet mit einem Gewinnsprung von mindestens einem Fünftel. Der Vorsteuergewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September werde bei 575 bis 580 Millionen britischen Pfund (741 Mio Euro) liegen, teilte die Fluggesellschaft mit. Im Juli hatte Easyjet noch einen etwas geringeren Gewinnzuwachs erwartet.

In Frankreich profitierten die Briten im September vom Streik bei Air France, übers Jahr gesehen trotzten die Briten den Konflikten in Osteuropa und am Mittelmeer. Die Auswirkungen des Pilotenstreiks bei Air France werden den Easyjet-Umsatz voraussichtlich um rund 5 Millionen Britische Pfund (zirka 6,37 Millionen Euro) erhöhen, da Air France-Passagiere zu Easyjet wechselten, teilte die Low Cost Airline mit. Easyjet-Chefin Carolyn McCall sagte, die Fluggesellschaft habe das Jahr stark beendet und werde den vierten Rekordgewinn in Folge ausweisen.

Der britische Billigflieger hat auch im September erneut mehr Passagiere befördert. Auch waren die Maschinen besser ausgelastet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs die Zahl der Fluggäste um 7,5 Prozent auf 6,14 Millionen, wie der Ryanair-Konkurrent weiter mitteilte. Die Auslastung der Flugzeuge verbesserte sich um 2,5 Prozentpunkte auf 92,2 Prozent. Der Streik in Frankreich brachte den Briten viele extra Passagiere. Easyjet erwartet rund fünf Millionen Pfund extra Umsatz deswegen.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen der Easyjet und Sitzauslastung der Easyjet in Prozent im Zeitraum der Monate von September 2013 bis September 2014.

Mit ungünstigen Kostenstrukturen müssen Lufthansa, British Airways oder Air France gegen immer zahlreichere Konkurrenten anfliegen. Auf den kürzeren Strecken in Europa sind es vor allem Billigflieger wie Ryanair und Easyjet, die die klassischen Netzcarrier im Punkt-zu-Punkt-Verkehr locker unterbieten und dennoch Gewinne erzielen.

Von: dpa-AFX, airliners.de
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