Rundschau

Die Geburt von Airbus Canada und ein Opfer des eigenen Erfolgs

03.06.2019 - 18:10 0 Kommentare

Airbus tilgt die letzten Begriffe, die noch an die Herkunft des A220 erinnern und die Luftfahrtbranche ist nach Ansicht mancher zu erfolgreich, um sie weiter an der langen Leine zu lassen. Unsere Übersicht der täglichen Kurzmitteilungen und der Presseschau.

Guillaume Faury vor einem Airbus A220-300 Modell. - © © dpa - Fred Scheiber

Guillaume Faury vor einem Airbus A220-300 Modell. © dpa /Fred Scheiber

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Ab sofort firmiert die CSALP - das Konsortium, dass Bombardier 2016 zusammen mit dem kanadischen Staat gegründet hat um die C-Series zu retten - als "Airbus Canada Limited Partnership", kurz "Airbus Canada". Seit 2018 hält Airbus die Mehrheit an dem Programm und hat die C-Series in Airbus A220 umgetauft. Der neue kanadische Ableger tritt nun auch mit dem Airbus-Logo auf.

Lufthansa-CEO Carsten Spohr ist neuer Aufsichtsratschef des Airline-Verbands Iata. Spohr übernimmt das einjährige Mandat von Qatar-CEO al Baker, wie der Verband bei seiner Jahrestagung in Seoul mitteilte.

Die portugiesische Airline TAP hat am 1. Juni die erste Transatlantikverbindung mit einem Flugzeug vom Typ Airbus A321LR von Europa aus aufgenommen. Der Flug ging von Porto nach New York-Newark, wie TAP in sozialen Medien mitteilte.

Die TU Delft arbeitet mit KLM zusammen an ihrem neuen Langstreckenflugzeug-Design. Wie die Universität mitteilt, solle das V-förmige Flugzeug durch weniger aerodynamischen Widerstand 20 Prozent weniger Treibstoff als ein Airbus A350 verbrauchen aber genauso viele Passagiere und Fracht transportieren können. Foto: © TU Delft

Ein heftiges Gewitter hat am Montagnachmittag den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt. Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen, so eine Sprecherin. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar.

Lufthansa Cargo will ihr Geschäft im E-Commerce-Bereich ausbauen und hat das Unternehmen "Heyworld" gegründet. Der Service soll in bestehende E-Commerce-Software integriert werden können und neben reiner Luftfracht auch den Transport auf der letzten Meile bis zum Endkunden anbieten.

FACC baut in Kroatien ein Werk für Leichtbau-Komponenten für Flugzeugkabinen. Wie der österreichische Luftfahrtzulieferer mitteilte, beläuft sich die Investition für das 12.000 Quadratmeter-Werk auf 30 Millionen Euro. Die Produktion soll 2021 anlaufen.

Das Schreiben die Anderen

Weil die Luftfahrt seit Jahren wächst, es immer mehr billige Tickets gibt und sich gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte ums Klima verschärft, droht zunehmend staatliche Regulierung. Damit wird die Branche Opfer ihres eigenen Erfolges, analysiert die "FAZ".

Der Flughafenbetreiber Fraport will mit dem Flugtaxi-Startup Volocopter noch in diesem Jahr Flugtests mit Frachtdrohnen am Frankfurter Airport durchführen. Das sagte der künftige Fraport-Vorstand Pierre Dominique Prümm dem "Handelsblatt".

Niedersachsen und der Flughafen Hannover wollen Anwohnern neues Geld für baulichen Schallschutz zukommen lassen. Offenbar will man so Protesten gegen die geplante Entfristung der Nachtflugregelungen begegnen, schreibt die "Neue Presse".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: dk, hr, br
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