Airbus übergibt A350-1000 an die Erstkundin

21.02.2018 - 07:42 0 Kommentare

Airbus hat die erste A350-1000 an Qatar Airways übergeben. Als Besonderheit wird die neue Business Class Q-Suite inklusive Doppelbett verbaut. Doch bis die Maschine auch deutsche Flughäfen ansteuert, dauert es wohl noch.

Im Inneren kommt auch die neue Q-Suite von Qatar Airways zum Einsatz: Sie erlaubt etwa das Fliegen in einem Doppelbett.

Im Inneren kommt auch die neue Q-Suite von Qatar Airways zum Einsatz: Sie erlaubt etwa das Fliegen in einem Doppelbett.
© airliners.de - Andreas Sebayang

Qatar Airways' erste A350-1000 im Delivery Center von Airbus.

Qatar Airways' erste A350-1000 im Delivery Center von Airbus.
© airliners.de - Andreas Sebayang

Qatar Airways hat insgesamt fast 40 Maschinen des Typs A350-1000 geordert.

Qatar Airways hat insgesamt fast 40 Maschinen des Typs A350-1000 geordert.
© airiiners.de - Andreas Sebayang

A350-1000 im Design von Qatar (vorn) und eine 900er-Version ebenfalls vom arabischen Carrier.

A350-1000 im Design von Qatar (vorn) und eine 900er-Version ebenfalls vom arabischen Carrier.
© Airbus - P. Masclet/master films

Blick in die Economy Class der ersten A350-1000 von Qatar Airways.

Blick in die Economy Class der ersten A350-1000 von Qatar Airways.
© airliners.de - Andreas Sebayang

Die A350-1000 ist sieben Meter länger als die 900er-Version.

Die A350-1000 ist sieben Meter länger als die 900er-Version.
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Bis zum Jahresende sollen pro Monat zehn Maschinen der A350-Reihe das Airbus-Werk in Toulouse verlassen.

Bis zum Jahresende sollen pro Monat zehn Maschinen der A350-Reihe das Airbus-Werk in Toulouse verlassen.
© airliners.de - Andreas Sebayang

Airbus hat an die Erstkundin Qatar Airways die erste A350-1000 in Toulouse übergeben. Die im Vergleich zur -900 sieben Meter längere Maschine wird bei Qatar Airways 44 zusätzliche Sitzplätze bieten. Außerdem wird das Business-Class-Produkt Q-Suite erstmals in einer Airbus-Maschine eingebaut.

Zuvor hat Qatar diese familiengerechte Business-Klasse nur in Boeings 777 verbaut. Die A350-1000 ist die 16. Maschine, die mit der neuen Business Class ausgestattet ist. Sie erlaubt etwa das Fliegen in einem Doppelbett oder gar das Zusammenlegen zu einer Suite für drei bis vier Personen in der Mitte der Kabine.

Qatar plant, zudem auch die A350-900-Flotte mit der Q-Suite auszurüsten. Nur der Dreamliner bekommt einen anderen neuen, anderen Business-Class-Sitz. Der Rumpf ist laut Qatar zu klein für die Q-Suite.

A350-1000-Erstkundin

Qatar Airways hat insgesamt 37 Maschinen des Typs A350-1000 geordert und bereits zahlreiche A350-900 von Airbus im Einsatz. Der Carrier ist damit der größte Kunde für diesen Flugzeugtyp. Insgesamt kann Airbus derzeit 169 Bestellungen für die -1000 ausweisen.

Bis die A350-1000 aber zum Erscheinungsbild europäischer oder gar deutscher Flughäfen gehören wird, dauert es noch. Denn zum einen plant Qatar Airways, die Maschine zunächst nur für die Route Doha-London einzusetzen. Später will die Fluggesellschaft das Angebot in Richtung USA erweitern und erst in der nächsten Phase Wege gen Asien und den Pazifik in den Plan aufnehmen. Letzterer wäre auch für Kunden hierzulande von Interesse, die Doha als Drehkreuz verwenden wollen.

Doch die Produktion fährt zunächst auf niedrigem Niveau an. Qatars Chef Akbar Al-Baker sagte bei der Auslieferung in Toulouse, dass dem Unternehmen bis zum Jahresende 2018 noch sechs Maschinen vertraglich zustehen. Das dürfte insgesamt fast die gesamte Flotte des Jahres sein, denn Airbus plant bis zum Jahresende zehn Maschinen der A350-Familie je Monat auszuliefern, von denen 15 Prozent auf die Variante -1000 entfallen sollen.

Nur wenige europäische Kunden

Zudem gibt es nur wenige europäische Kunden. In Europa gehören nur British Airways und Virgin Atlantic zu denen, die die -1000-Variante einsetzen wollen. Das heißt auch deren Maschinen werden vor allem ab London ihre Einsätze haben.

Der Einsatz der neuen Maschine stellt die Betreiber dafür vor wenige Hindernisse. Die A350-1000 bietet eine ähnliche Reichweite wie das kleinere Model, kann also bei Kapazitätsbedarf leicht eine A350-900 ersetzen. Auch die Wartung und das Fliegen ist dem Schwestermodell sehr ähnlich, heißt es.

© airbus, Lesen Sie auch: Flugzeughersteller müssen Produktion erhöhen

Von: as
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